20.10.2017, 10:17 Uhr

Pflanzliche Arzneimittel: Tirols neue Stärke

Wissenschaftslandesrat Tilg mit Prof. Popp (li.) (Foto: Land Tirol/Freinhofer)

Ein neues Forschungsinstitut an der Fakultät für Chemie und Pharmazie bring frischen Wind an die Universität Innsbruck. Hier soll die Entwicklung neuer pflanzlicher Wirkstoffe erforscht werden. Finanziert wird dies von der Firma Bionorica, einem weltweit führenden Hersteller für pflanzliche Arzneimittel und dem Land Tirol, das ab 2018 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

TIROL. Die sogenannten Phytowissenschaften sollen den Wirtschaftsstandort Tirol stärken und den Boden für ein "Pyhtovalley Tirol" bereiten. Ein große Hilfe ist dabei das Michael Popp-Institut das mit der Stiftungsproffessur des Landes ausgestattet ist. Michael Popp ist zudem der Inhaber und Vorstandsvorsitzende der Bionorica SE und machte durch seine Investition sein Vertrauen in das Land Tirol deutlich. 

Auch Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg ist von dem neuen Forschungsinstitut begeistert: "Wirtschaft und Wissenschaft in diesem innovativen Projekt zusammenzubringen ist einer der Bausteine für die Zukunftsfähigkeit Tirols."

So auch Tilmann Märk, der Rektor der Universität Innsbruck: "Das nun geschaffene Michael-Popp-Forschungsinstitut für die Entwicklung neuer pflanzlicher Wirkstoffe (Research Institute for New Phyto Entities) ist ein in Österreich einmaliges und auch international innovatives Kompetenzzentrum zur integrierten Naturstoff-Forschung."

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