24.03.2012, 18:42 Uhr

Neue Sporthalle beim Wub-Areal

Vorzeigeplatz Telfs
Wenn ich diesen Beitrag lese, empfinde ich ein Gefühl des Grauens einer Randsportart die von der BSO(Bundessportorganisation) und als Fachverband des Tiroler Sports anerkannt sind obwohl diese Sportart immer mehr Beliebtheit bei der Bevölkerung findet.

Leider hat die „Sportstadt Innsbruck“ nur eine Minigolfanlage.(Baggersee)
Diese ist bei schönen Wetter so stark frequentiert, dass viele Innsbrucker Bürger ohne zu spielen wieder abreisen, da keine zweite Anlage vorhanden ist ,wo man ausweichen kann.

Ich wurde schon von vielen Besuchern angesprochen, wo sich in Innsbruck noch eine Anlage befindet. Leider musste ich dieses verneinen.

Schon seit Jahren bemühe ich mich als Präsident des Tiroler Bahnengolfsportverbandes um eine vereinseigene Bahnengolfanlage in der „Sportstadt“ Innsbruck.

Aber es fehlen immer wieder die finanziellen Mittel, die bei anderen Sportarten, die nicht einmal eines Fachverbandes angehören, die Stadt finanziell unter die Arme greift.

Wahrscheinlich fehlt es aber doch am politischen Willen unserer Stadtmütter – und Väter.

Dabei sollte es – fraktionsübergreifend – allen politischen Lagern ein Anliegen sein, dass man die Jugendlichen von der Straße wegbekommt und sie – was gerade beim Bahnengolfsport ideal ist, da spielen ja von ganz jung bis ganz alt alle zusammen – in einem Sportverein integrieren, und unter die Fittiche nehmen zu können.

Marktgemeinde Telfs, das Vorzeigemodell!

Ganz anders laufen da die Dinge in der Marktgemeinde Telfs.

Da ist man stolz auf sein Aushängeschild, den BGCR Telfs, und hat immer Mittel und Wege gefunden den Bahnengolfclub seine eigene Anlage betreiben zu lassen.

Waren es zuerst die Herren (viele Jahre in der Bundesliga vorne mit dabei und einmal sogar Vize-Staatsmeister mit der Mannschaft), dann die Senioren (unzählige Titel, darunter viele Österreichische Meister – und auch Europameistertitel) die der Marktgemeinde ihr Engagement auf diesem Weg „dankten“, so sind es jetzt die Jugendlichen die mit ihren Erfolgen, Simon Schatz wurde im Jahr 2008 zum Beispiel Jugendweltmeister, in ihre Fußstapfen getreten sind.

So eine Erfolgsstory ist aber nur möglich, wenn ein Verein eine eigene Anlage betreibt, die Jugendlichen – auch finanziell – unterstützt und erfahrene Spielerinnen und Spieler so ihr Wissen jederzeit weitergeben können. Kurz gesagt, wenn eben der Sport und nicht der Kommerz (wie bei vielen privaten Betreibern einer Anlage) im Vordergrund steht.
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