17.09.2014, 13:41 Uhr

Der "Raffel"-Stern strahlt wieder

Geschäftsführer Ernst Kampel-Kettner (links) freut sich mit ORF-Moderator Dorian Steidl über eine gelungene Eröffnung.

Feierliche Wiedereröffnung des gastronomischen Jennersdorfer Traditionshauses

Der Charakter der Abendgala war dem Abend angemessen. Schließlich galt es, mit dem "Raffel" das Traditionshaus der Stadt Jennersdorf offiziell wiederzueröffnen.

Fast zwei Jahre lang war das 1908 eröffnete Hotel-Restaurant geschlossen. Zuerst wegen finanzieller Turbulenzen und des Todes seines legendären Besitzers Ernst Kampel-Kettner sen., dann wegen Umbaus, nachdem es mit Claudio Cocca einen neuen Besitzer erhalten hatte.

Moderne verbindet sich mit Tradition

Der Schweizer mit Jennersdorfer Wurzeln hat das Haus einem Modernisierungsschub unterzogen, ohne die traditionellen Wurzeln in Architektur oder gastronomischem Angebot aufzugeben. "Wir möchten den Geist des Raffel auch nach der Renovierung erhalten", betonte Cocca vor rund 300 geladenen Ehrengästen. Rund 1,5 Millionen Euro hat er in die Modernisierung des Raffels investiert.

Das Restaurant wurde ebenso erneuert wie die 25 Gästezimmer, das Kaffeehaus zu einem Bistro-Bar-Café umfunktioniert, das auch gerne moderne Kunst beherbergt.

Dafür, dass des gastliche EInzigartigkeit des legendären Ernst Kampel-Kettner weiterlebt, sorgt sein Sohn Ernst jun. als neuer Geschäftsführer des Hauses. "In den ersten Monaten seit der inoffiziellen Eröffnung im Juni ist das Geschäft schon sehr gut gelaufen", zeigt sich Kampel-Kettner zufrieden.

(Fotos: Josef Lang)
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