St. Johann i. T.
Goldener-Löwe-Projekt: Revision beim Höchstgericht

Wo einst der Goldene Löwe situiert war, gibt es seit 2016 die sogenannte "Löwengrube".
  • Wo einst der Goldene Löwe situiert war, gibt es seit 2016 die sogenannte "Löwengrube".
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  • hochgeladen von Klaus Kogler

ST. JOHANN (niko). "Löwengrube" nennt der Volksmund die klaffende Baulücke bzw. Baugrube in der St. Johanner Speckbacherstraße, wo bis zum Jahr 2016 das Hotel zum Goldenen Löwen stand.

Die Grube harrt mit Verzögerung der Bebauung. Die Gemeinde hatte vor längerer Zeit den Baubescheid erlassen (wir berichteten); es gab mehrere Einsprüche dagegen, die beim Landesverwaltungsgerichtshof landeten. Diese Institution hat den Baubescheid mittlerweile bestätigt.
Nun gab es jedoch eine außerordentliche Revision, die derzeit beim Höchstgericht in Wien liegt. Diese Revision ist das letzte mögliche Rechtsmittel gegen das Projekt. "Die Bauherren könnten zwar trotz Revision bereits mit dem Bau beginnen, was jedoch mit Risiko behaftet wäre – nämlich dann, wenn das Höchstgericht den Bescheid aufheben würde", erklärt Bauamtsleiter Harald Jäger. Ist dies nicht der Fall, bedeutet das "grünes Licht" für die Füllung der "Löwengrube".

Von den Bauherren (Residenz Goldener Löwe GmbH) ist die Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses geplant.

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