Tagesseniorenzentrum Kitzbühel feiert 20 Jahre

Margit Luxner, Leiterin des Tagesseniorenzentrums, mit 2 Klientinnen.
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  • hochgeladen von Johanna Schweinester

KITZBÜHEL (jos). Im Jahr 1997 wurde die Institution Tagesseniorenzentrum von einer kleinen Gruppe in Kitzbühel ins Leben gerufen. Dass die Nachfrage bei der Einrichtung 20 Jahre später so groß ist hätte damals niemand geglaubt. Am 20. Oktober wurde eine Jubiläumsfeier abgehalten. Bei musikalischer Unterhaltung der Sunn- und Schattseitmusig & Gesang, gutem Essen und schönem Wetter waren alle bei bester Laune.
Als besonders ehrwürdig empfindet Margit Luxner, Leiterin des Tagesseniorenzentrums, die Feier. "Wir sind im Bezirk das einzige Zentrum, das an 5 Tagen in der Woche zur Verfügung steht." Für die Angehörigen ist eine solche Institution auch sehr wichtig - sie können sie als private Entlastung und "Tankstelle" für ihre Energie sehen, die ihnen oft durch die Pflege Zuhause genommen wird, so Luxner. Es gäbe auch Klienten, die vom Tageszentrum ins Seniorenwohnheim übersiedelt werden, damit wäre ein "sanfterer" Übergang in das Altenwohnheim möglich. Das TSZ Kitzbühel beherbergt Pflegebedürftige aus Kirchdorf, Aurach, Jochberg, Oberndorf, St. Johann, Reith und Kitzbühel.
"Das Tagesseniorenzentrum ist ein wichtiger Teil der Perlenkette in Kitzbühel und ich bin stolz, dass es heuer sein 20-jähriges Bestehen feiern darf", so Bürgermeister Klaus Winkler.

Ständig im Wachstum

Die ehemalige Stadträtin und Sozialsprengel-Obfrau Gertraud Rief schwelgt in Erinnerungen: "Anfangs wurden wir von vielen Seiten skeptisch beäugt, nur wenige unterstützten uns bei unserer Idee. Einer, der großes Vertrauen in das Konzept setzte war Herbert Brock - er leistete mit einem Startkapital von 800.000 Schilling Beistand." Die ersten Klientinnen waren 2 Damen, heute betreut das TSZ 32 Senioren von Pflegestufe 1 - 6. "Damals war es eine Pionierleistung, solch ein Konzept ins Leben zu rufen. Es ist sehr wichtig, in der Gesundheitspflege auch auf der Tagesebene zu agieren und Brücken zwischen Gesundheit und Pflege zu bauen", so LR Bernhard Tilg.

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