Kitzbühel
Aquarena in der Kritik

Wichtige Infrastruktur: Badezentrum Aquarena.
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Im Prüfbericht des Landesrechnungshofs werden die Aquarena-Verluste thematisiert; die Bergbahn AG wehrt sich.

KITZBÜHEL (niko). Die Abgänge beim Badezentrum Aquarena wurden im Prüfbericht des Landesrechnungshofs kritisch beleuchtet. Die Abgänge würden v. a. aus "den höheren Instandhaltungs- und Energieaufwendungen", resultieren, heißt es im Bericht.

Anschließend daran setzte der Kitzbüheler Helmut Wessner ein kritisches E-Mail ab. "Die Bergbahn AG schwimmt wohl in Geld, dass sie die hohen Abgänge ohne korrektive Maßnahmen einfach hinnimmt. Es ist unverständlich, dass die Aquarena von der BAG keine Beachtung findet", so Wessner, der im Mail noch weitere kritische Anmerkungen absetzt.

Dem folgte eine Erklärung bzw. Relativierung seitens der Bergbahn AG. Vorstand Josef Burger weist einleitend auf die Erfolge und finanzielle Stabilität der Bergbahn hin; ebenso betont er die transparekte Kommunikationspolitik. Über alle Segmentergebnisse werden Aktionäre und die Öffentlichkeit laufend und offen informiert, so Burger.

Es müsse auch laufend und weiterhin viel in den Bergbahnbetrieb investiert, aber auch in die Aquarena. Diese habe man 1976 von der Stadtgemeinde und dem TVB übernommen, samt Betriebsführungspflicht.
"Die Betriebsführung erfolgt streng nach den Prinzipien der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit und dem Ziel der Erbringung von ordentlichen, kundengerechten Serviceleistungen", so Burger.

Seit 2008 wurden im Badezentrum  zur Substanzsicherung und Qualitätsverbesserung rund 2,5 Mio. € getätigt, davon mehr als zwei Drittel an Instandhaltungen und ein Drittel an Investitionen, erklärt der BAG-Vorstand.

Energieaufwendungen

Die Energieaufwendungen für Heizung und Strom wurden in der Aquarena seit 2013 bis zum Geschäftsjahr 2017/18 durch energiesparende Maßnahmen um rund ein Drittel von 288.000 auf rund 196.000 € gesenkt. Es wurde von Heizöl schwer auf Gas umgestellt (Energieoptimierung).

Bonität und Finanzierung

"Nach Bankenrating wird die Qualität des Managements als sehr gut, die Marktentwicklung in der Branche als überdurchschnittlich und die in der Branche als ausgezeichnet bewertet. Die Bergbahn AG Kitzbühel weist mit einer Eigenmittelquote von 53,1% eine finanzstarke Kapitalstruktur und mit einem Cashflow aus dem ordentlichen Ergebnis von mehr als 33 % der betrieblichen Erträge ein kraftvolles Innenfinanzierungspotenzial auf. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht besteht somit für die Finanzierung bestehender und künftiger Projekte kein Bedarf für eine Kapitalaufstockung", so Burger.

Wichtige Infrastruktur: Badezentrum Aquarena.
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Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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