24.01.2012, 19:00 Uhr

Für kleine Gemeinden eine enorme Belastung

„Då kommst nimma auffi“ – Hochfilzen war wieder einmal Schnee-Rekordhalter in der Region. (Foto: privat)
HOCHFILZEN (niko). Im 1.000 Meter hoch gelegenen Hochfilzen veranschlagt die Gemeinde die Schneeräumkosten für das ganze Kalenderjahr mit jeweils 70.000 bis 80.000 Euro. „Im Vorwinter hatten wir geringe Kosten, es gab aber schon Jahre mit Kosten bis zu 120.000 Euro, für uns als kleine Gemeinde eine enorme Summe“, erklärt Bgm. Sebastian Eder.

Dennoch zahlt der Gemeindebürger (von rein privaten Flächen abgesehen) keinen Schneeräumbeitrag. „Eigentlich sollten Erschwernisse wie die Schneeräumung vom Land automatisch mit einem auf die Gemeinde bezogenen jährlichen Sockelbetrag über die Bedarfszuweisungen berücksichtigt werden. Nicht so sehr die Länge der Gemeindestraßen als vielmehr die mitunter enorme Schneemenge verur­sacht bei uns die Kosten. Wenn das heuer so weitergeht, dann kommt einiges zusammen“, so der Ortschef.

Hochfilzen hatte in der Vorwoche den größten Schneezuwachs in Tirol zu bewältigen (wir berichteten): 2,16m in vier Tagen, 2,46 m in fünf Tagen bzw. ca 2,80 in sieben Tagen.
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