06.10.2016, 15:13 Uhr

Schützen: „Nachdenken über uns“

"Offenes Forum" in Bad Häring: Natürlich war auch Viertelkommandant Hans Steiner (Mi.) dabei. (Foto: Schachner)

4. und letzter Viertelbildungstag der Tiroler Schützen im Tiroler Unterland

BAD HÄRING/BEZIRK KITZBÜHEL (niko). Nach den vorangegangenen drei „offenen Foren“ der Schützenviertel Tirol-Mitte, Osttirol und Oberland schloss nun das Viertel Unterland den ersten Teil des großangelegten Nachdenkprozesses des Bundes der Tiroler Schützenkompanien erfolgreich ab.

Bei diesem vierten und letzten Termin der „Viertelbildungstage“ in Bad Häring nutzten 76 TeilnehmerInnen (Schützen und Marketenderinnen) die Möglichkeit, sich in anregenden Diskussionen zu Schützenthemen einzubringen. Mit viel Motivation, Ehrgeiz, Engagement und „Herzblut“ beteiligten sich die Kompanien der sechs Bataillone bzw. Regimente am „Nachdenken über uns“. Viertelkommandant Major Johann Steiner (Waidring, seit 1966 Schütze) freute sich über die rege Teilnahme und breite Einbindung der Unterländer Kompanien.
 
Mit der partizipativen Entwicklung eines Grundsatzdokuments will der Bund der Tiroler Schützenkompanien die Schützenwerte in der Betrachtung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft widerspiegeln. „Wir wollen damit die Weichen für die zukünftige Ausrichtung und Schwerpunktsetzung des Tiroler Schützenwesens stellen", erklärt Landeskommandant Major Fritz Tiefenthaler. Mit dem „Nachdenken über uns“ wolle man verstehen, welche Werte und Haltungen die Schützen leiten, um das zukünftige Handeln daran auszurichten.

Es folgt nun eine Zwischenphase (Ordnen und verbinden), ehe es im Frühjahr 2017 als "vertiefen" geht. Die Ergebnisse des Prozesses sollen letztlich von der Bundesversammlung beschlossen werden.

Fotos: Schachner
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