18.08.2016, 14:37 Uhr

Energieeffizienz im Vordergrund

Synthetische Dämmstoffe sind meist besser als ihr (schlechter) Ruf. (Foto: Steinbacher)

Styropor hat Top-Ökobilanz, wird von Steinbacher betont

ERPFENDORF (niko). Wenn’s um Nachhaltigkeit geht, kommen Kunststoffe wie Polystyrol (besser unter dem Namen Styropor bekannt) oft schlecht weg. "Doch die weit verbreitete Meinung ist schlichtweg falsch, übrigens auch im Hinblick auf scheinbar ökologische Produkte", stellt GF Roland Hebbel von Steinbacher Dämmstoffe klar.

Dank geringem Rohstoffeinsatz, langer Lebensdauer und fast 100-prozentiger Recyclingfähigkeit hat Styropor eine hervorragende Ökobilanz. Vielfach nicht bekannt ist, dass auch sogenannte ökologische Dämmstoffe aus Holz, Zellulose oder Hanf nicht nur aus ihrem natürlichen Grundstoff bestehen, sondern auch oft Zusätze wie Kleb- oder Kunststoffe enthalten.

„Synthetische Dämmstoffe sind also wesentlich besser, als man denkt, und ökologische Produkte nicht ganz so grün, wie erwartet. Aber generell kommt es beim Dämmen ohnehin auf das Gesamtkonzept der Maßnahmen an“, betont Hebbel. Und da sollte man in jedem Fall auf maximale Energieeffizienz achten, wofür man sich auch entscheidet.
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