Landwirtschaft zum Angreifen

Die heimischen Bäuerinnen bringen die Landwirtschaft in die Tiroler Schulen. | Foto: LK Tirol
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  • Die heimischen Bäuerinnen bringen die Landwirtschaft in die Tiroler Schulen.
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Rund um den Welternährungstag besuchten Tirols Bäuerinnen die ersten Klassen der Volksschulen und informierten über Lebensmittel.

BEZIRK (navi). Die Tiroler Bäuerinnen bringen Landwirtschaft in die Schulen! Das tun sie das ganze Jahr über, wobei der Aktionstag rund um den Welternährungstag einen alljährlichen Fixpunkt darstellt. Bundesweit durchgeführt, steht dieser heuer unter dem Motto: „Unser Essen: Bäuerinnen wissen, wo es herkommt!“

„Dass Kinder einen Bezug zur Landwirtschaft haben und über die Produktion von Lebensmitteln Bescheid wissen, ist auch im ländlichen Raum schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. Daher ist es wichtig, dass wir Landwirtschaft zum Angreifen an die Schulen bringen“, erklärt Landesbäuerin Resi Schiffmann den Gedanken hinter dem Aktionstag.

Erfolgskonzept mit Praxisbezug

Kürzlich waren 220 Bäuerinnen an 195 Schulen im ganzen Land unterwegs. Insgesamt konnten 405 erste Klassen besucht und damit 7.415 SchülerInnen erreicht werden. Dabei stand die Praxis in der von den Bäuerinnen gestalteten Schulstunde an oberster Stelle: Die Kinder konnten schmecken, riechen, fühlen – kurzum die Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben und dabei lernen, was hinter verschiedenen Lebensmitteln steckt.

„Wir haben in den letzten zwei Jahrzehnten viele Erfahrungen in den unterschiedlichsten Projekten an Schulen sammeln können. Dabei hat sich vor allem eines bewährt: Wir Bäuerinnen vermitteln den Kindern Alltags- und Ernährungswissen auf einfache und authentische Weise und wollen zum Selbermachen und Ausprobieren ermutigen. Das ist eine tolle Ergänzung zum bestehenden Unterricht und wird von den Lehrpersonen sehr geschätzt“, so Schiffmann abschließend.

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