04.07.2017, 16:41 Uhr

Sehr gut für Tagungen

Das K3 behauptet sich im internationalen Kongress-Geschäft. (Foto: K3/Joe Hölzl)

Tirol nach Wien an der Spitze bei internationalen Kongressen; auch KitzKongress erfolgreich.

TIROL/KITZBÜHEL (niko). Die aktuelle Kongressstatistik MIRA sowie die aktuellen ICCA-Daten bescheinigen Tirol globale Anziehungskraft als Top-Kongress-Destination. Mit 265.672 Nächtigungen (+5 %) von Kongressgästen kann sich Tirol nach dem Bundesland Wien an zweiter Stelle als Kongressdestination in Österreich stark behaupten.

Ausschlaggebend für die hohen Nächtigungszahlen in Tirol sind laut dem MIRA die internationalen Kongresse. Rund 85 % der Tiroler Kongressnächtigungen entfielen auf internationale Tagungen. Insgesamt fanden im Vorjahr 203 internationale Kongresse in Tirol statt.

Hohe Wertschöpfung

„Internationale Gäste bringen eine besonders hohe Wertschöpfung und stärken zudem das Image Tirols weltweit“, bestätigt Veronika Handl, Leiterin des Convention Bureau Tirol (CBT). Als aktuelles Beispiel nennt Birgit Ducke, Geschäftsführerin von K3 KitzKongress, den Global Wellness Summit, der 2016 Teilnehmer aus 43 Nationen im K3 versammelte und damit zur größten Veranstaltung in der Geschichte des Global Wellness Summit wurde. In und rund um Kitzbühel wurden laut Ducke rund 2.000 Nächtigungen erwirtschaftet und ein Umsatz von etwa 1,35 Mio. Euro verzeichnet. Der internationale Werbewert der Berichterstattung wurde mit circa 2,8 Mio. Euro ausgewiesen.
„Das Beispiel des Global Wellness Summits bestätigt den Trend, dass internationale Kongresse aufgrund der Veranstaltungsdauer und Teilnehmerzahlen einen sehr hohen Wertschöpfungsfaktor für die Region generieren", so Ducke.

Während nationale Kongresse 2016 im Durchschnitt 1,85 Tage dauerten, verbuchten internationale Kongresse 3,39 Tage als durchschnittliche Veranstaltungsdauer, wie aus dem MIRA ersichtlich wird.

„Mit modernster State-of-the-Art-Technik, kreativen und flexiblen Formaten, hochprofessionellem Personal und den kurzen Wegen überzeugt der Forschungs- und Wissenschaftsstandort Tirol deshalb als Destination für Kongresse und Tagungen im internationalen Wettbewerb“, so Veronika Handl vom Convention Bureau Tirol.
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