Fehlende gesetzliche Rahmenbedingungen für Online-Netzwerke

SPÖ-Konsumentenschutzsprecher und Vorsitzender des Datenschutzrates Johann Maier sieht gesetzliche Rahmenbedingungen für Online-Netzwerke und eine Aufklärung als zentrale Bildungsaufgabe. Insbesondere müsse die Sensibilität von Jugendlichen im Umgang mit persönlichen Daten im Internet massiv verstärkt werden. „Das europäische Datenschutzrecht stammt aus einer Zeit, in der es noch kein Web 2.0 gab. Die Probleme von sozialen Netzwerken waren damals unbekannt. Daher muss die Politik reagieren und sich nachhaltig mit der Globalisierung der Kommunikation und ihren Risiken – insbesondere für junge Menschen - neu auseinandersetzen“, so Maier.

Ignoranz von sozialen Netzwerken
Ein besonderer Dorn im Auge sind dem SPÖ-Konsumentschutzsprecher die Nutzungsbedingungen und die Ignoranz von sozialen Netzwerken hinsichtlich geltender europäischer Datenschutzbestimmungen. „Es kann nicht sein, dass soziale Netzwerke wie My Space oder Facebook nach dem Motto - dem Betreiber alle Rechte, dem Verbraucher bleibt das Schlechte - verfahren“, so Maier. Er fordert dringend ein Verbot der Weitergabe von persönlichen Daten und mehr Information über zunehmende Sicherheitsprobleme. Insbesondere sollen „Web 2.0“-Nutzer die Kontrolle über einmal veröffentlichte Daten stets behalten. „Allein die Verbraucher sollen das Recht haben, für selbsterzeugte Inhalte ein Verfallsdatum vorzusehen und personenbezogene Daten auf Wunsch wieder löschen zu können", erklärte Maier.

So nutzen Kinder und Jugendliche das Internet
Das österreichische Parlament hat den „Schutz von Kindern bei der Nutzung des Internets und anderer Kommunikationstechnologien (Safer Internet)“ beschlossen. Hintergrund für die einstimmig beschlossene Entschließung ist die Tatsache, dass bereits 74 Prozent der Kinder in der Europäischen Union im Alter zwischen 12 und 15 Jahren das Internet mindestens drei Stunden täglich nutzen. Ziel ist die Förderung der sicheren Nutzung des Internets und anderer Kommunikationstechnologien und die Bekämpfung illegaler Inhalte.

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