Kappel an der Drau
Freiwillige Feuerwehr investierte fast halbe Million in neuen Fuhrpark
- Am Bild u.a. Bgm. Christian Gamsler, BFK Ulrich Nemec und AFK Karl Mikl sowie die sieben Patinnen mit Maria Rulitz, Andrea Koschat, Nicole Scheriau, Melanie Steiner, Petra Waldhauser, Christina und Stephanie Mak
- Foto: Dieter Arbeiter
- hochgeladen von Michael Kurz
Gleich doppelten Grund zur Freude hatten die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Kappel/Drau in der Gemeinde Ferlach. Im Rahmen eines Festaktes wurden insgesamt zwei neue Einsatzfahrzeuge offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
KAPPEL/DRAU. Die örtliche Blaulichtorganisation wurde im Jahr 1892 gegründet und weist "aktuell einen Gesamtmannschaftsstand von 38 Aktiven sowie 12 Jugend- und Altmitgliedern auf", so Kommandant Richard Koschat. Der Zahn der Zeit hat allerdings am bisherigen, seit 2006 im Einsatz befindlichen TLF-A 2000 schon genagt. Obendrein hatte dieses Fahrzeug beim Ankauf schon 18 Einsatzjahre auf dem Buckel, ergänzt er. Das neue, 15 Tonnen schwere LFA-W mit einem Löschtank von 1000 Liter Fassungsvolumen ist technisch auf dem neuesten Stand. Es verfügt über ein standardisiertes Wechselladesystem und eine Elektroseilwinde mit fünf Tonnen Zugkraft. Zugelassen ist es für neun Personen. Aufgewertet wird der Fuhrpark noch durch ein neues Mannschaftstransportfahrzeug, welches die nötigste Ausrüstung mitführt und insgesamt neun Personen Platz bietet. Die Gesamtkosten der Investitionen beliefen sich auf rund 470.000, Euro wovon 48.000 Euro aus der Kameradschaftskasse stammen. Der Rest verteilt sich auf Landesverband und Gemeinde.
Sieben Patinnen
In Anwesenheit von Bgm. Christian Gamsler BFK Ulrich Nemec und AFK Karl Mikl sowie der sieben Patinnen mit Maria Rulitz, Andrea Koschat, Nicole Scheriau, Melanie Steiner, Christina u. Stephanie Mak sowie Petra Waldhauser erfolgte die Segnung des neuen Fuhrparks durch Pfarrer Josef Markowitz. Die Patinnen waren aber nicht nur der Hingucker und spendeten jeweils einen Obolus für die Neuanschaffungen, ebenso überraschten sie die Kommandantschaft mit einer Kohlestiftzeichnung, welche das Rüsthaus darstellt. Dem nicht genug sorgten sie mit dem Verkauf von selbst gebackenen Lebkuchenherzen als auch Erste-Hilfe-Päckchen für die Aufbesserung der Kameradschaftskasse.
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