Mehr Personal für Drogenambulanz Klagenfurt

LHStv. Peter Kaiser: „Kranke Menschen haben Recht auf Hilfe durch solidarische Gemeinschaft. Bei uns darf niemand alleine gelassen werden! Die Erweiterung der Planstellen soll Behandlungsengpässen vorbeugen“.
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LHStv. Peter Kaiser stellt rund 80.000 Euro pro Jahr zusätzlich zur Verfügung: „Kranke Menschen haben Recht auf Hilfe durch solidarische Gemeinschaft. Bei uns darf niemand alleine gelassen werden!“

Das Land Kärnten wird der Drogenambulanz in Klagenfurt heuer rund 80.000 Euro zusätzlich für mehr Personal zur Verfügung stellen. Dies kündigte heute Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser an: „Kranke Menschen haben Recht auf Hilfe durch solidarische Gemeinschaft. Bei uns darf niemand alleine gelassen werden! Die Erweiterung der Planstellen soll Behandlungsengpässen vorbeugen“. Die Bekämpfung von Drogen und Sucht ist ein Schwerpunkt des Gesundheitsreferenten im Jahr 2013.

Das Team der Drogenambulanz unter Leiterin Claudia Scheiber betreut seit mittlerweile zehn Jahren suchtkranke Menschen und hilft ihnen zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Die Anzahl der Patienten stieg in den letzten Jahren, wobei Kärnten im österreichweiten Vergleich einen Rückgang an drogenabhängigen Menschen verzeichnet. „Sucht ist eine Krankheit und muss auch als solche gesehen und behandelt werden“, hob Kaiser die Bedeutung von Hilfseinrichtungen wie der Drogenambulanz Klagenfurt hervor. Er verwies darauf, dass 37.000 Kärntnerinnen und Kärntner an Suchterkrankungen leiden und rund 1.500 davon drogenabhängig sind. Neben der Drogenambulanz Klagenfurt konnte auf Initiative von Kaiser das Betreuungsnetz mit Beratungsstellen in Villach, Völkermarkt und Spittal konsequent ausgeweitet werden.

Die Drogenambulanz arbeitet derzeit mit einem multiprofessionellen zehnköpfigen Team. Ärzte für Allgemeinmedizin, Fachärzte für Psychiatrie und für Kinder-und Jugendneuropsychiatrie, Krankenpflegepersonal, Sozialarbeiter, Psychologen und Psychotherapeuten betreuten im Jahr 2011 540 Patienten. Eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen ist Standard in der Behandlung Suchtkranker. Darüber hinaus setzt die Drogenambulanz Klagenfurt auf gute und enge Vernetzung mit anderen relevanten stationären und ambulanten Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäusern, AMS oder auch dem Gefangenenhaus.

I N F O: Drogenambulanz Klagenfurt, Leiterin: Claudia Scheiber
Rudolfsbahngürtel 30, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel.: +43(0)463 537-5620, E-Mail: drogenambulanz@klagenfurt.at, Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 9 - 12 Uhr und Di, Do 14 - 17 Uhr

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