Münster Schwimmbad
Freischwimmbad Münster braucht Sanierung
- Das Münsterer Freischwimmbad ist sehr beliebt, allerdings auch schon in die Jahre gekommen.
- Foto: Barbara Fluckinger
- hochgeladen von Barbara Fluckinger
Das Freischwimmbad der Gemeinde Münster steht vor der größten Erneuerung seit seiner Errichtung in den 1970er-Jahren. Noch müssen sich die Münstererinnen und Münsterer allerdings gedulden: Die Gemeinde wartet auf die Zusage einer Förderung von rund einer Million Euro aus dem Bädertopf des Landes. Erst wenn diese fixiert ist, sollen die Bagger anrollen. Läuft alles nach Plan, wird das sanierte Bad zur Sommersaison 2028 seine Tore öffnen.
MÜNSTER. Für Bürgermeister Thomas Mai ist die Sanierung weit mehr als ein Bauprojekt – sie ist eine Herzensangelegenheit der Gemeinde. Das Freibad ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt und soll auch künftig als wohnortnahes Freizeitangebot erhalten bleiben.
Provisorische Reparaturen sicherten die Saison
Nach einer erfolgreichen Saison schloss das Freibad in Münster am 13. September seine Tore. Dass die Badesaison 2026 überhaupt reibungslos über die Bühne ging, war dem Einsatz des Bauhofs und zahlreicher behelfsmäßiger Reparaturen zu verdanken. Undichte Stellen und weitere altersbedingte Schäden wurden vor Saisonbeginn provisorisch instand gesetzt. Auch im kommenden Sommer soll der Badebetrieb noch einmal im bestehenden Bad stattfinden. Ziel der Gemeinde ist es, die Anlage ein weiteres Jahr funktionsfähig zu halten, bis die Sanierung beginnen kann.
Kein Erlebnisbad, sondern ein modernes Freibad für alle
Die Pläne sehen bewusst keinen spektakulären Neubau vor. Das Freibad soll in seiner Größe und seinem Charakter weitgehend erhalten bleiben. Statt eines Erlebnisbades setzt die Gemeinde auf eine zeitgemäße, technisch erneuerte Anlage, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht. Besonders wichtig ist das Angebot für ältere Menschen. Gerade Pensionistinnen und Pensionisten nutzen das Schwimmbad regelmäßig – vor allem in den Vormittagsstunden. Für viele ist das tägliche Schwimmen ein fixer Bestandteil ihres Alltags.
Ganzjahresstelle spart Kosten
Der Bademeister ist ganzjährig angestellt. Während der Badesaison betreut er das Freibad, im Herbst baut er Überstunden und Urlaub ab, und in den Wintermonaten unterstützt er den Bauhof beziehungsweise den Recyclinghof. Dieses Modell sichert einen ganzjährigen Arbeitsplatz und spart gleichzeitig Kosten für die Gemeinde.
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