MeinBezirk vor Ort
Pilotprojekt "Community Nurse" geht in Brixlegg weiter

- Die "Community Nurse" arbeitet sehr gut mit dem Sozialsprengel zusammen. Puecher wünscht sich aber wegen der Zuständigkeit keine Eingliederung in den Sprengel.
- Foto: Barbara Fluckinger
- hochgeladen von Barbara Fluckinger
In Brixlegg soll das Pilotprojekt "Community Nurse" weiter bestehen, allerdings könnte es künftig über die Gemeinde laufen.
BRIXLEGG. Das vor etwa zweieinhalb Jahren ins Leben gerufene Pilotprojekt "Community Nurse" soll in Brixlegg seine Fortsetzung finden. Seitdem hat die Gemeinde eine "Community Nurse" (Gemeindekrankenschwester), die als zentrale Ansprechperson für die Bürgerinnen und Bürger fungiert.
Sinnvolles Projekt
"Für mich persönlich war das Pilotprojekt ein vernünftiges und sinnvolles Projekt", betont Brixleggs Bürgermeister Rudolf Puecher. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die "Community Nurse" etabliert und genießt heute großes Vertrauen innerhalb der Bevölkerung. Genutzt wird das Angebot vor allem von Menschen über siebzig Jahre, die Hilfe im Alltag benötigen. Die "Community Nurse" macht auch Hausbesuche. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken. Ältere Menschen sollen zudem länger im eigenen Zuhause leben können – dies durch Stärkung der Selbsthilfe von Betroffenen und deren Angehörigen.
Keine Eingliederung
Das Angebot der "Community Nurse" ist kostenlos und wird von EU-Geldern finanziert. 116 Pilotprojekte zu Community Nursing werden in Österreich umgesetzt, und Brixlegg ist eine davon. Auch eine Finanzierung für das nächste Jahr wäre eigentlich gesichert. Das Land Tirol hat nun jedoch hierfür eine Abrechnung über den Sozialsprengel vorgesehen. Damit würde die "Community Nurse" aber in den Sozialsprengel eingegliedert, erklärt Puecher. "Das ist genau das, was wir nicht wollen", so Puecher.
Die Zusammenarbeit mit dem Sozialsprengel sei hervorragend. Dieser betreut aber sieben Gemeinden, während die "Community Nurse" nur für die Gemeinde Brixlegg vorgesehen ist. Eine Betreuung von mehr Gemeinden sei mangels zeitlicher Ressourcen nicht möglich. Der Bürgermeister will nun in der nächsten Gemeinderatssitzung den Antrag stellen, das Projekt zumindest für ein Jahr (in finanzieller Hinsicht) über die Gemeinde laufen zu lassen. "Aufgrund der demografischen Entwicklung ist es sehr wichtig, dass es dieses Angebot und diesen niederschwelligen Zugang zu einer Vertrauensperson in Zukunft gibt", sagt Puecher.
Weitere Beiträge aus und rund um Brixlegg findest du hier.
Die Nachrichten des Tages im WhatsApp Kanal „MeinBezirk Tirol“ gibt's hier.
Aktuelle Nachrichten aus dem Bezirk Kufstein gibt‘s hier.
Diese Beiträge könnten dich auch interessieren:




Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.