Kufstein übt Ernstfall
Wie sich zwölf Gemeinden auf Krisen-Szenarien vorbereiten

Bezirksfeuerwehkommandant Andreas Oblasser, BGM Rainer Fankhauser, BGM Peter Payr, Christof Reicholt (Bauamtsleiter Gemeinde Ebbs), Mitarbeiter der Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement, Bezirksrettungskommandant StV. Lorenz Blattl, BGM Andreas Ehrenstrasser, Herbert Saurugg und Franz Ploner (Amtsleiter Niederndorf) (v.l.) verschaffen sich einen Überblick über die Situation.  | Foto: Regionalmanagement KUUSK
4Bilder
  • Bezirksfeuerwehkommandant Andreas Oblasser, BGM Rainer Fankhauser, BGM Peter Payr, Christof Reicholt (Bauamtsleiter Gemeinde Ebbs), Mitarbeiter der Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement, Bezirksrettungskommandant StV. Lorenz Blattl, BGM Andreas Ehrenstrasser, Herbert Saurugg und Franz Ploner (Amtsleiter Niederndorf) (v.l.) verschaffen sich einen Überblick über die Situation.
  • Foto: Regionalmanagement KUUSK
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

Zwölf Gemeinden in der Region Kufstein trainierten mithilfe von Krisensimulation für den Ernstfall. 

BEZIRKE KUFSTEIN/KITZBÜHEL (red). Wie reagiert man als Gemeinde auf eine Krisensituation? Diese und weitere Fragen stellten sich zwölf Gemeinden rund um die Region Kufstein kürzlich. 

Ziel: bessere Zusammenarbeit

Das Regionalmanagement KUUSK und die Bezirkshauptmannschaft Kufstein luden zur Krisensimulation „Neustart“. Die Simulation sollte dazu führen, dass Gemeinden, Behörden und Einsatzorganisationen in Krisensituationen besser zusammenarbeiten. Aber auch das praxisnahe Arbeiten und das Erproben der Abläufe im Ernstfall standen im Fokus.
Geleitet wurde die Simulation von Herbert Saurugg, einem österreichweit bekannten Experten für Krisenvorsorge und Blackout-Themen. Ferner analysierte das Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement die Szenarien und Entscheidungen der Teilnehmer.

Austausch ist wichtig

Die Teilnehmer –Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, der Blaulichtorganisationen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft – teilten sich in zwei Gruppen auf und stellten sich verschiedenen Krisensimulationen. „Krisenvorsorge funktioniert nur gemeinsam. Der Austausch zwischen Gemeinden, Behörden und Einsatzorganisationen ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, betonte Herbert Saurugg im Rahmen der Veranstaltung. Auch der Bezirkshauptmann Kurt Berek unterstrich die Bedeutung solcher Übungen für die Region: „Vorbereitung schafft Sicherheit. Wer den Ernstfall übt, kann im Krisenfall rascher, koordinierter und effizienter handeln."

Lagebericht über die Situation nach zwei Tagen. Nahrung und Benzin werden knapp. Die Abwasserentsorgung funktioniert nur noch eingeschränkt. | Foto: Regionalmanagement KUUSK
  • Lagebericht über die Situation nach zwei Tagen. Nahrung und Benzin werden knapp. Die Abwasserentsorgung funktioniert nur noch eingeschränkt.
  • Foto: Regionalmanagement KUUSK
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

Bevölkerung vorbereiten

Es stellte sich heraus, dass vor allem eine frühe und klare Botschaft an die Bevölkerung wichtig ist. Wer vorbereitet ist, kann im Krisenfall eigenverantwortlich handeln. Dadurch können auch Einsatzorganisationen entlastet werden. Dazu zählt im weitesten Sinn auch eine gute Vorsorge in den Haushalten. Können sich diese nämlich für mehrere Tage selbst versorgen, können Einsatzkräfte ihre Ressourcen für besonders kritische Bereiche einsetzen. Werden des Weiteren Schulen, Bauhöfe, Vereine sowie soziale Einrichtungen miteingebunden, steigert sich die Handlungsfähigkeit der Gemeinde. 

Üben ist wichtig

Elementar ist auch ein breit aufgestelltes Krisenteam mit einer Aufgabenverteilung auf mehrere Personen sowie viele Vertreter. Gemeinden müssen die Organisation einer möglichen Nahrungsmittelverteilung sorgfältig vorbereiten. Das Fazit der Simulation: „Üben, üben, üben“. 

Weitere Beiträge aus und rund um den Bezirk Kitzbühel findest du hier.
Weitere Beiträge aus und rund um den Bezirk Kufstein findest du hier.
Die Nachrichten des Tages im WhatsApp-Kanal „MeinBezirk Tirol“ gibt's hier.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren:

Tirol und Salzburg üben gemeinsam den Ernstfall
Großübung OLEX.26, 300 Helfer im Einsatz gegen Extremwetter 2026
Bezirksfeuerwehkommandant Andreas Oblasser, BGM Rainer Fankhauser, BGM Peter Payr, Christof Reicholt (Bauamtsleiter Gemeinde Ebbs), Mitarbeiter der Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement, Bezirksrettungskommandant StV. Lorenz Blattl, BGM Andreas Ehrenstrasser, Herbert Saurugg und Franz Ploner (Amtsleiter Niederndorf) (v.l.) verschaffen sich einen Überblick über die Situation.  | Foto: Regionalmanagement KUUSK
Lagebericht über die Situation nach zwei Tagen. Nahrung und Benzin werden knapp. Die Abwasserentsorgung funktioniert nur noch eingeschränkt. | Foto: Regionalmanagement KUUSK
Bezirksrettungskommandat Florian Margreiter plant mit Bürgermeisterin Elisabeth Daxauer die Rettungseinsätze.  | Foto: Regionalmanagement KUUSK
Herbert Saurugg, BGM Georg Kitzbichler, Mitarbeiter der BH Kufstein, BGM Ekkehard Wimmer und BGM Jürgen Kendlinger (v.l.) evaluieren die Sicherheitsaspekte. | Foto: Regionalmanagement KUUSK
Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den MeinBezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Anzeige
Die ersten Monate mit einem Baby bringen viele neue Erfahrungen und Fragen mit sich. Eltern-Kind-Zentren begleiten Familien in dieser besonderen Lebensphase mit Beratung, Austausch und vielfältigen Angeboten.
Im Bild: (v.l). Präsidentin Barbara Lechner und Obfrau, Assistenz der Geschäftsleitung, Eltern-Kind-Gruppenleiterin Sonja Hotter im EKiz Kramsach und Umgebung  | Foto: Martina Obertimpfler
3

EKiZ Kramsach und Umgebung
Warum junge Familien vor allem eines brauchen – Unterstützung

Die ersten Monate mit einem Baby gehören zu den schönsten, aber auch zu den herausforderndsten Zeiten im Leben einer Familie. Zwischen Schlafmangel, Unsicherheiten und der völlig neuen Lebenssituation tauchen täglich Fragen auf. Genau hier setzen die Eltern-Kind-Zentren (EKiZ) an – mit einem niederschwelligen Angebot, das Familien begleitet, stärkt und vernetzt. BEZIRK KUFSTEIN. „Die ersten tausend Tage eines Menschen sind die prägendsten“, sagt Barbara Lechner, Präsidentin der Plattform...

Anzeige
Der große SUMMER-SALE bei Wetscher Max Fügen bringt starke Preisvorteile auf zahlreiche Wohnhighlights. | Foto: Wetscher Max Fügen
3

Möbel-Schnäppchen sichern
Wetscher Max Fügen feiert großen SUMMER-SALE bis 29. August 2026

Der Sommer wird bei Wetscher Max Fügen besonders günstig: Im Rahmen des diesjährigen SUMMER-SALES profitieren Kundinnen und Kunden von außergewöhnlichen Preisvorteilen auf zahlreiche Ausstellungsstücke und ausgewählte Wohnhighlights. Viele Möbel aus den Bereichen Wohnen, Polster und Schlafen sind stark reduziert und sofort verfügbar – ganz ohne lange Lieferzeiten. FÜGEN. Neben Wohnlandschaften, Boxspringbetten und Essgruppen umfasst die Aktion auch hochwertige Einzelstücke, die direkt...

  • Tirol
  • Schwaz
  • Werbung MeinBezirk Tirol
Folge uns auf:
Anzeige
Im REHA Zentrum Münster finden Menschen mit Burnout zurück in den Alltag. | Foto: REHA Zentrum Münster
6

Wenn Erschöpfung krank macht
REHA Zentrum Münster unterstützt Menschen mit Burnout

OÄ Dr. Katrin Steiner erklärt, warum Burnout mehr ist als ein Schlagwort – und wie Betroffene Schritt für Schritt zurück in Stabilität, Alltag und Selbstfürsorge finden können. Burnout ist längst im Alltag angekommen. Der Begriff wird häufig verwendet, manchmal vorschnell, manchmal verharmlosend. Medizinisch betrachtet ist die Situation komplexer: Burnout ist keine Modediagnose im engeren Sinn, sondern ein ernstzunehmendes Warnsignal für eine massive psychische, körperliche und emotionale...

  • Tirol
  • Werbung MeinBezirk Tirol
Anzeige
Die Bergbahnen Kühtai setzen mit einer alpinen Photovoltaikanlage ein Vorzeigeprojekt in nachhaltiger Energieversorgung um. | Foto: Kühtai Solar
5

Kühtai Solar
Ein Tiroler Vorzeigeprojekt entsteht im Kühtai

Alpine Photovoltaik stärkt regionale Energie, Wertschöpfung und den Tourismusstandort Kühtai. Im Kühtai entsteht derzeit ein Projekt mit Vorbildcharakter für Tirol. Die Bergbahnen Kühtai setzen als Auftraggeber auf eine alpine Photovoltaikanlage und investieren damit gezielt in eine nachhaltige Energieversorgung ihres Skigebiets. Als Projektpartner bringt die HTB ihre patentierte Unterkonstruktion für die PV-Panele ein – eine speziell für hochalpine Standorte entwickelte Technologie. Damit...

  • Tirol
  • Werbung MeinBezirk Tirol
Die wichtigsten News direkt auf dein Handy.  | Foto: MeinBezirk Tirol
1 4

Service
Die Nachrichten des Tages im WhatsApp Kanal "MeinBezirk Tirol"

MeinBezirk Tirol ist auf WhatsApp! Abonniere unseren Kanal MeinBezirk Tirol und erhalte die News aus deiner Region direkt aufs Handy. TIROL. Ab sofort kannst du dich direkt über WhatsApp mit uns verbinden, um die neuesten Nachrichten, Geschichten und Updates aus Tirol zu erhalten. Egal, ob es um lokale Ereignisse, wichtige Ankündigungen oder inspirierende Geschichten geht - wir bringen sie direkt auf dein Handy! Um unserem WhatsApp-Kanal beizutreten, musst du nur folgende Schritte ausführen: ...

Anzeige
Ihr habt eine Auszeit nötig? Dann haben wir ein ganz spezielles Gewinnspiel für euch. | Foto: Streamhouse
3

Streamhouse Gaming-Urlaub
2 x 1 Gaming-Wochenende in Bad Großpertholz für 5 Personen gewinnen!

Hin und wieder braucht es eine kleine Auszeit von der Arbeit, den Verpflichtungen und Familie, in der man sich mit seinen Freunden eine schöne Zeit macht. Mit unserem neuen Gewinnspiel geben wir euch die Möglichkeit endlich wieder einmal gemeinsam Spaß zu haben und bis tief in die Nacht zu zocken. Gemeinsam mit Streamhouse, Österreichs erstem Hotel für Gamer, verlosen wir 2 Gutscheine für eine unvergessliche Zeit mit Freunden und Freundinnen. Ausgestattet mit modernen Gaming-Bereichen,...

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.