Fußball Tirol
Sportgespräch mit TFV Bezirksobmann Norbert Schett
- Tiroler Fußballverband - Kufstein Bezirk Obmann Norbert Schett.
- Foto: Schwaighofer
- hochgeladen von Friedl Schwaighofer
Sitzungen, Telefonate, Besprechungen und Titel-Dekretübergaben beim TFV.
TIROL. Das Sportgespräch mit Norbert Schett, TFV-Fußball-Bezirksobmann für Kufstein, wurde am vergangenen Freitag, einen Tag vor dem Fußball-Saisonschluss der Spielsaison 2024/25 geführt.
MB-Sportredaktion: Knapp, aber doch noch zeitgerecht gab es zumindest für das Tiroler Fußball Unterhaus die Bekanntmachung des Auf- und Abstiegsszenarios.
N. Schett: Wir hatten mehrere Probleme in Tirol zu bearbeiten. In unserem Bezirk betraf es die Mannschaften von Breitenbach und Thiersee 1b und dazu weitere drei Tiroler Unterhaus-Teams (Union, Nassereith und Oberland II). Der Verband und ich stehen dazu, dass wir alle gleich behandeln müssen, um kein Ungleichheitsprinzip aufkommen zu lassen. Variante eins war den Vereinen den Abstieg stattzugeben oder Variante zwei nicht stattzugeben. Die Entscheidung fiel einstimmig zugunsten der Variante eins, also zur Hilfe der in Not geratenen fünf Vereine, aus.
Norbert Schett spricht auch von derzeitigen Grundsatzbeschlüssen, wie sie schon einmal mit Play-Fair Wertungen durchgeführt wurden, da Dilemmas, wie sie Vereinen immer widerfahren, nicht vorhersehbar sind – auch in Zukunft nicht.
- Norbert Schett im Sportgespräch mit Friedl Schwaighofer im Cafe "La Piazzetta" in Niederndorf.
- Foto: Schwaighofer
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MB-Sportredaktion: Wie schaut es mit der Causa Dornbirn in der Regionalliga West aus und welche Auswirkungen sind zu erwarten?
N. Schett: Dornbirn ist eine schwierige, auch durch den ÖFB und durch die Westliga-Kommission und Verbände zu bearbeitende Angelegenheit, da Dornbirn eine einstweilige Verfügung auf dem Gerichtsweg vorbereitet, bei der sich eine endgültige Entscheidung sogar über ein Jahr hinziehen könnte. Daher wird es vermutlich zu 99 Prozent zu einer Einigung für eine einmalige 17er-Liga kommen, da sich die Regionalliga West nach der nächsten Saison verändert (Vorarlberg/Tirol).
. Anmerkung der Redaktion: seit Montag dieser Woche ist die 17-er Regionalliga West für die Spielsaison 2025/26 beschlossen.
MB-Sportredaktion: Solche Regelungen sorgen sicher wieder für weitere Diskussionen, oder? Das Thema an den Stammtischen der Bevorzugung einzelner Vereine wird dadurch wohl kaum verstummen?
Norbert Schett: Man darf mich hier nicht falsch verstehen. Mir steht jeder Verein nahe und natürlich möchte ich das bestmöglichste besonders für die Bezirksvereine herausholen. Das bereits angeführte Dilemma, sei es aus finanzieller oder sportlicher Sicht, hat es und wird es immer wieder mal geben. Dass es in dieser Saison zu dem Dornbirn Problem auch weitere fünf Tiroler Vereine betrifft war in dieser Stärke bisher noch nicht vorgekommen. Eine Lösung muss es geben und daher nochmals meine Aussage - "es geht nicht um persönliche Nähe zu einzelnen Vereine mein Ansatz sind faire Lösungen und und zwar für alle betroffenen Vereine in gleicher Weise."
MB-Sportredaktion: Danke für die Zeit in einer derzeit wohl sehr hitzigen Tiroler Fußballwelt und danke für das Gespräch.
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