02.11.2017, 13:37 Uhr

Bauarbeiten am „Deutschen Eck“ zwischen Kufstein und Salzburg

Am deutschen Eck und auf der Arlbergstrecke werden Gleise erneuert. (Foto: ÖBB/Zenger)

Auswirkungen auf Fahrten auf der Korridorstrecke Salzburg-Kufstein und für Knoten Wörgl: unmittelbare Anschlüsse gehen verloren.

BEZIRK (red). Wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Korridorstrecke zwischen Salzburg und Kufstein kommt es ab 12. November für drei Wochen zu Fahrplanänderungen im Fernverkehr Richtung Westen. Anschlusszüge in Wörgl können in dieser Zeit vielfach nicht erreicht werden. Vom 11. bis 13. November ist außerdem über das Wochenende die Arlbergstrecke gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.
Auch Bahnstrecken brauchen immer wieder ein Service. Wichtige Erhaltungs- und Erneuerungsarbeiten an Gleisen, Weichen und Oberleitungen tragen dazu bei, dass Züge sicher und pünktlich unterwegs sind. In den Bauphasen selbst sind hingegen Abweichungen und Änderungen zum gewohnten Fahrplan unausweichlich. Das ist auch bei zwei Baustellen Mitte November auf der Weststrecke nicht anders.

Deutsche Bahn baut am Deutschen Eck

Von Sonntag, 12. November bis inklusive Sonntag 3. Dezember 2017 müssen sich Bahnreisende auf geänderte Fahrtzeiten der Railjets, die von Osten über die Korridorstrecke Salzburg-Kufstein fahren, einstellen. Grund dafür sind Gleis- und Oberleitungsarbeiten der Deutschen Bahn im Raum Chiemsee. Für diese drei Wochen wird seitens der ÖBB ein eigener Baustellenfahrplan eingerichtet. Betroffen sind die Railjets, die aus Richtung Wien über Salzburg hinaus nach Westösterreich bzw. weiter in die Schweiz fahren. Sie werden in Tirol ca. 15 Minuten und in Vorarlberg ca. 20 bis 25 Minuten später ankommen, bzw. weiterfahren. Im engen Taktgefüge hat dies auch Auswirkungen auf Anschlussverbindungen im Nahverkehr. Die ÖBB ersuchen die Kunden, diese Anpassung in die Reisezeiten einzuplanen – und bitten um Verständnis.

Anschlusszüge in Wörgl können nicht erreicht werden

Direkte Anschlusszüge können in dieser Zeit nicht erreicht werden. Änderungen ergeben sich insbesondere an den Knoten Innsbruck und Wörgl. Wegen der späteren Ankunft der Railjets aus Salzburg kommend in Wörgl gehen die unmittelbaren Anschlüsse ins Brixental verloren und es ergeben sich für Reisende Richtung Hochfilzen Wartezeiten von rund 20 Minuten auf den nächsten Zug. Auch die direkten Anschlüsse in Innsbruck an die S-Bahn zum Brenner sind in diesem Zeitraum nicht möglich, ebensowenig jene zu den REX nach Telfs/Ötztal/Imst und die S-Bahn nach Ötztal – auch hier kommt es bei Anschlüssen zu Wartezeiten.

Arbeiten am Arlberg

Wesentlich kürzer, allerdings auch mit Einschränkungen verbunden ist die Sperre zwischen Ötztal und Bludenz. Vom Samstag 11. November bis Montag, 13. November zu Mittag ist die eingleisige Strecke über den Arlberg für den Zugverkehr gesperrt. Der Grund ist die Errichtung neuer Gleise zwischen Imst-Pitztal und Imsterberg sowie zwischen Wald am Arlberg und Dalaas und eine Weichenneulage im Bereich Bahnhof Pians. In dieser Zeit werden alle Fernverkehrszüge über den Arlberg zwischen Ötztal und Bludenz im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Auch der Nahverkehr zwischen Ötztal und Landeck bzw. zwischen Imst-Pitztal und Landeck wird wie folgt mit Bussen abgewickelt.
· 11.11. 7.30 Uhr bis 12. 11. 5.00 Uhr zwischen Ötztal und Landeck
· 12.11. 5.00 Uhr bis 13. 11. 5.00 Uhr sowie 13. 11. von 8.00 bis 11.30 Uhr zwischen Imst-Pitztal und Landeck

Der Montag-Frühverkehr am 13.11. für die Pendler von Landeck in Richtung Ötztal und Innsbruck kann aber weitgehend planmäßig mit Zügen abgewickelt werden.

ÖBB bitten Kunden, sich vor Fahrtantritt zu informieren

Die ÖBB bedauern die Unannehmlichkeiten und Reisezeitverlängerungen für die Kunden, bitten diese, sich vor Fahrtantritt zu informieren und entsprechende Zeitreserven einzuplanen. Sämtliche temporäre Fahrplanänderungen sind bereits im Internet auf www.oebb.at, in der ÖBB-Online Fahrplanauskunft Scotty, der ÖBB-App sowie für Fragen zur Baustelle der Deutschen Bahn am Deutschen Eck unter der kostenlosen Hotline 0800 312131verfügbar.
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