12.03.2018, 15:44 Uhr

Oberbank führt verbindliche Frauenquote bei Führungspositionen ein

Oberbank-Vorstandsvorsitzender Franz Gasselsberger (Foto: Oberbank/Haslinger)

OÖ. Bis zum Jahr 2020 sollen 40 Prozent aller neu ernannten Führungskräfte der Oberbank weiblich sein.

„Ich bin kein Freund von Frauenquoten, aber ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser Maßnahme schneller und effizienter ans Ziel gelangen“, sagt Franz Gasselsberger, Vorstandsvorsitzender der Oberbank AG. Bis jetzt habe man viele „motivatorische Anreize“ gesetzt, der verbindliche Frauenanteil soll „das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer deutlichen Veränderung“ weiter heben.

EU-Vorgabe bereits erfüllt

Im Geschäftsjahr 2017 belief sich der Frauenanteil im Unternehmen auf rund 65 Prozent (bei insgesamt rund 2.000 Mitarbeitern). Der Anteil in Führungspositionen lag bei etwa 22 Prozent, bei den während des Jahres neu besetzten waren es rund 40 Prozent. Der überwiegende Teil der Frauen in bestehenden und neu besetzten Führungsfunktionen kommt bei der Oberbank aus dem eigenen Haus. Im Aufsichtsratsgremium erfüllt die Oberbank bereits die EU-weit verpflichtende Frauenquote von 30 Prozent, wobei an der Spitze des Kontrollorgans mit Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank AG, seit Mai 2016 eine Frau steht.
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