31.10.2017, 12:09 Uhr

Oberösterreich ist Nummer Eins in der Gänsehaltung

Beliebt sind auch die Daunen der OÖ Weidegans. Durch die lange Wuchsdauer entsteht ein höherwertiges Produkt. Zudem werden die heimischen Weidegänse erst nach der Schlachtung gerupft, während konventionelle Daunen oft von lebendig gerupften Tieren stammen. (Foto: LK OÖ/Mayringer)

OÖ. 1992 startete die Landwirtschaftskammer OÖ in der Region „Mühlviertler Alm“ mit einem Landwirt und 100 Tieren einen ersten Versuch, die Gänsehaltung wieder auf die Bauernhöfe zu bringen. Mittlerweile werden auf 120 Betrieben in Oberösterreich rund 20.000 Gänse gehalten. Oberösterreich ist damit das Bundesland Nummer Eins in der Gänsehaltung, wie die LK OÖ bekanntgibt.

Auch wenn in den letzten Jahren die Inlandsproduktion an Weidegänsen kontinuierlich gesteigert wurde, kommt die überwiegende Menge der in Österreich verzehrten Gänse nach wie vor aus Ungarn und Polen. Zwar werde es bei diesen Tieren aufgrund von Vogelgrippebedingten Zuchtausfällen zu einer Preissteigerung von etwa 25 Prozent kommen, so LK-Präsident Franz Reisecker, dennoch seien vergleichsweise niedrige Preise im Großhandel zu erwarten – viele heimische Konsumente würden allerdings die hohe Qualität der OÖ Weidegans schätzen und trotz höherem Preis zugreifen. Frische, konventionelle Weidegänse kosten ab Hof im Durchschnitt etwa elf bis zwölf Euro pro Kilo und Bio-Gänse 13 bis 15 Euro pro Kilo. Die Gänse werden in Österreich besonders tiergerecht auf der Weide gehalten. Sie wachsen dort mit 20 Wochen fast doppelt so lang wie Intensivmastgänse, wodurch sich eine deutlich bessere Fleischqualität ergibt.
Statistisch gesehen isst jeder Österreicher einmal pro Jahr ein Gänsegericht – meist fällt dieser Genuss auf die Zeit rund um den Martinitag (11. November) und Weihnachten.

Wo finde ich mein regionales Gansl?
Unter weidegans.at sind sämtliche Vertriebspartner der OÖ Weidegans zu finden.
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