16.09.2014, 10:00 Uhr

So sporteln echte Austro-Highlander

Drei Herren im Kilt: Martin Schiller (li.) und Martin Bräundle (re.) konnten bz-Redakteur und Schottland-Fan Andreas Edler gleich für die Games begeistern.

bz-Redakteur Andreas Edler war mit Schottland-Fans Baumstammwerfen in der Seestadt.

Martin Schiller und Martin Bräundle von der Austrian Highland Games Federation pflegen ein Stück schottische Kultur in der Seestadt Aspern: Hier trainieren die Kraftprotze für verschiedene, europaweite, Highland Games. Gemessen wird dabei nicht nur die Kraft, sondern vor allem auch das Geschick. Der Hochland-Sport, der früher tradtionell bei Zusammenkünften von schottischen Clans als Volksfest veranstaltet wurde, erfreut sich heute auch außerhalb der Highlands großer Beliebtheit.

Steine statt Gewichte

Mit „Putting the Stone“ (Steinestoßen) geht es gleich in medias res - ein 7,5 kg schwerer Stein muss möglichst weit ins Grün geworfen werden.
Bei „Throwing the Hammer“ (Hammerwerfen) wird ein Übungshammer durch die Luft gewirbelt. Spezielle Schuhe mit Eisenspitzen geben dem Werfer mehr Halt, während er den Hammer überkopf der Bestmarke entgegen schleudert.
Abschließend messen sich die Austro-Schotten im berühmtesten Bewerb: „Tossing the Caber“ (Baumstammwerfen). Ein 4-5 Meter langer Baumstamm muss sich in der Luft einmal komplett drehen. Ein Balanceakt, der vor allem dem Schlüsselbein sehr zusetzt. Blaue Flecken sind garantiert.

Von den Highlands nach Olympia

"Angeblich wurde der Erfinder der Olympischen Spiele von den Highland-Games in hohen Norden der britischen Inseln inspiriert", erzählt Kraftsportler Martin Schiller. Eine Legende, die sich hartnäckig unter Fans hält.
Und unter dem Kilt, trägt man da wirklich nichts? „Nein, unten ohne ist sogar ausdrücklich verboten und wird streng kontrolliert“, erzählt Martin Schiller schmunzelnd.

Hier ist Andreas Edler in Action zu sehen:
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