634-Jahr-Jubiläum
Bruderschaft St. Christoph half mit 640.000 Euro

Die Bruderschaft St. Christoph half im Jahr 2019 mit 640.000 Euro.
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  • Die Bruderschaft St. Christoph half im Jahr 2019 mit 640.000 Euro.
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ST. CHRISTOPH (otko). Aus dem Spendentopf der karitativen Vereinigung mit Sitz in St. Christoph am Arlberg wurden 640.000 Euro ausbezahlt. Im Jahr 2019 trafen 1.538 Ansuchen um finanzielle Hilfe ein, 881 konnten positiv erledigt werden.

Bruderschaftswochenende: Coronabedingte Absage

Die Bruderschaft St. Christoph feiert heuer ihr 634-Jahr-Jubiläum. Wie jedes Jahr wird dieses Bestandsjubiläum mit dem traditionellen Bruderschaftswochenende gefeiert. Geplant wäre dieses heuer vom 10. bis 12. Juli gewesen. Vorgesehen waren die Ehrungen von treuesten Schwestern und Brüdern in Gold mit Brillianten am Freitag und Samstag und die feierliche Messe mit dem Totengedenken und der Fahrzeugsegnung am Sonntag.

"Leider haben uns Covid-19 und die strengen Auflagen unserer Regierung das Organisieren des gemeinsamen Wochenendes unmöglich gemacht. Die Gesundheit und Sicherheit aller unserer Schwestern und Brüder sind uns, in Zeiten wie diesen, sehr wichtig!", heißt es im Rundschreiben der karitativen Vereinigung, das von Bischof Benno Elbs, Präsident der Bruderschaft und von Bruderschaftsmeister Adi Werner unterzeichnet ist.

Aktuelle Infos auf der Homepage der Bruderschaft St. Christoph.

Kein Bruderschaftswochenende: Der traditionelle Festgottesdienst mit der Autosegnung – im Bild aus dem Jahr 2019 – fällt heuer coronabedingt aus.
  • Kein Bruderschaftswochenende: Der traditionelle Festgottesdienst mit der Autosegnung – im Bild aus dem Jahr 2019 – fällt heuer coronabedingt aus.
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Großzügige Spenden

Mitte März zählte die Bruderschaft St. Christoph weltweit 22.811 Brüder und Schwestern (+111). Durch den finanziellen Beitrag der Mitglieder ist es der karitativen Vereinigung möglich zahlreiche Projekte zu unterstützen. 2019 gingen bei der Bruderschaft 1.538 Ansuchen ein, 881 davon wurden positiv erledigt. 48 Fälle sind noch in Bearbeitung.
Vom Bruderschaftsrat wurden insgesamt 640.682 Euro ausbezahlt, wobei 444.482 Euro als Unterstützung an bedürftige Familien in Tirol, Vorarlberg, übriges Österreich, Deutschland, England, Südtirol und der östlichen Schweiz gingen. 100.000 Euro wurden aus dem Spendentopf an kooperierende karitative Vereine, 33.000 an an Katastrophenhilfe bzw. für Brandopfer sowie 35.800 Euro für die Jugendvereine in der Arlberg-Region ausgeschüttet. Insgesamt 22.000 Euro flossen in Ausbildungsbeihilfen, Stipendien und Deutschkurse. 5.000 Euro gingen an die MIVA (Sammlung für Missionsfahrzeuge).
Seit 1977 konnte die Bruderschaft dank der Mitgliedsbeiträge und der vielen großzügigen zusätzlichen Spenden insgesamt 185 Millionen Euro Spendengeldern verbuchen, heißt es im Tätigkeitsbereicht der karitativen Vereinigung.

Karitative Bruderschaft

Die Bruderschaft St. Christoph wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert von Heinrich Findelkind gegründet, um das erste Hospiz am Arlberg zu bauen. Es sollte eine Zufluchtsstätte bei „Wetterkapriolen“ (schlechtes Wetter) für alle Wanderer, Fuhrleute und Pilger sein, die den Arlberg überqueren mussten. 1961 wurde die Bruderschaft wiedererrichtet. Sie sollte helfen, die abgebrannte Bruderschaftskapelle beim Hospiz in St. Christoph neu aufzubauen. Als 1977 beschlossen wurde, Halbweisen, deren Väter beim Bau des Arlberg Straßentunnels verstorben sind, zu unterstützen, begann die Bruderschaft rasant zu wachsen. Familien in Nöten – ihnen zu helfen, ist das Kernanliegen der Bruderschaft St. Christoph.

Besinnungsstunde und Fahrzeugsegnung mit Bischof Glettler


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