Tote und vermisste Ziegen
Abschussverordnung für Wolf nach Rissereignis bei Ischgl erlassen
- Im Bezirk Landeck wurde eine Abschussverordnung für einen Wolf erlassen. (Symbolbild)
- Foto: <a href="https://pixabay.com/de/photos/wolf-tier-wild-portr%c3%a4t-3280842/" onclick="window.open(this.href); return false;" rel="nofollow">Pixabay/christels</a> (Symbolbild)
- hochgeladen von Thomas Geineder
Nach mehreren toten und vermissten Ziegen im Gemeindegebiet von Ischgl hat das Land Tirol eine Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Landeck erlassen.
ISCHGL/ BEZIRK LANDECK. Das Land Tirol hat eine Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Landeck erlassen. Anlass dafür sind mehrere gerissene Nutztiere in einem Weidegebiet im Gemeindegebiet von Ischgl. Anfang der Woche wurden dort vier tote Ziegen aufgefunden. Zusätzlich werden drei weitere Tiere vermisst. Nach der Begutachtung durch den zuständigen Amtstierarzt besteht der konkrete Verdacht, dass ein Wolf für die Vorfälle verantwortlich ist.
Verordnung bis Anfang Oktober gültig
Die Verordnung wurde von der Tiroler Landesregierung beschlossen und ist mit ihrer Kundmachung in Kraft getreten. Sie gilt bis einschließlich 7. Oktober 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits über die Maßnahme informiert. Das Land Tirol hält fest, dass die Verordnung aufgrund des konkreten Verdachts nach den festgestellten Nutztierverlusten erlassen wurde.
Sichtungen rasch melden
Unabhängig davon appelliert das Land Tirol an die Bevölkerung, Sichtungen von Wölfen und anderen Großraubtieren möglichst rasch zu melden. Besonders hilfreich sind dabei Fotos oder anderes Bildmaterial, da diese die fachliche Beurteilung erleichtern. Meldungen können über das Sichtungsformular des Landes Tirol oder direkt bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft eingebracht werden.
Informationen online verfügbar
Weitere Informationen zu Wolf, Bär und Luchs sowie zu Meldemöglichkeiten und aktuellen Maßnahmen stellt das Land Tirol über die entsprechende Informationsplattform zur Verfügung. Ziel ist es, Sichtungen möglichst rasch zu dokumentieren und eine fachliche Bewertung der Situation vor Ort zu ermöglichen.
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