Bereit für den Winter

Winterdienst: Durchschnittlich werden 150.000 Arbeitsstunden durch die Tiroler Straßenmeistereien geleistet.
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BEZIRK (otko). „Wir haben volle Bereitschaft und volle Salzlager“, vermeldet LHStv. Anton Steixner. In 15 Straßenmeistereien stehen 391 Mitarbeiter bereit, um die Sicherheit und Befahrbarkeit von 2.236 Kilometer Landesstraßen zwischen 470 und bis über 2.000 Meter Seehöhe Montag bis Sonntag rund um die Uhr aufrecht zu erhalten. Das Land Tirol wendet dafür rund 15 Millionen Euro auf.
Die Straßenmeisterei Landeck-Zams betreut rund 120 bis 125 Kilometer Straße zwischen Imst und dem Arlberg bzw. der Silvretta. Jene in Ried ist für 140 Straßenkilometer zuständig.
„Auf den Landesstraßen wird fast ausschließlich Salz als auftauendes Streumittel eingesetzt. Durchschnittlich brauchen wir für einen Winter 29.500 Tonnen. Bereits jetzt halten wir in 81 Lagerstätten etwa 19.000 Tonnen Streusalz vor. Das entspricht rund zwei Dritteln des gesamten Winterverbrauchs“, verweist Katastrophenschutzreferent Anton Steixner.
"Wir haben in den Sommermonaten unsere Salzlager von 1.000 Tonnen Kapazität voll aufgefüllt. Dabei verfügen wir über Silos in Zams, Flirsch, Valzur und Holdernach", berichtet Hartmut Neurauter von der Straßenmeisterei Landeck-Zams.
Der Winterdienst hat laut Straßenmeister Neurauter ein umfangreiches Aufgabengebiet zu bewältigen: Dazu zählen die Räumung, Streuung und Reinigung der Straßen sowie die Reinigung von Verkehrszeichen und Leitpflöcken. Weiters müssen Schneestangen, Schneezäune und Gefahrenzeichen aufgestellt und wieder abgebaut werden. Daneben müssen auch die Lawinenschranken und Fluchtwege ausgeschöpft werden.

Volle Bereitschaft

"In unserer Straßenmeisterei sind 20 Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz. Dafür stehen fünf Großfahrzeuge mit Schneepflug und Salzaufbau bereit", berichtet Neurauter. Bei großen Schneemengen werden zusätzlich vier Fremdfrächter hinzugegzogen.

Winterdienst: Durchschnittlich werden 150.000 Arbeitsstunden durch die Tiroler Straßenmeistereien geleistet.
2.236 Kilometer Landesstraßen von 470 bis über 2.000 Metern Seehöhe müssen geräumt und gestreut werden.

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