Mahnwache
Zammer zeigten Solidarität mit Flüchtlingen auf Lesbos – mit VIDEO

Stiller Protest bei der Mahnwache für die Flüchtlinge auf Lesbos in Zams: Peter Lanser, Roswitha und Wilfried Lentsch, Karoline und Stefan Mungenast sowie Pastoralassitent Markus Ruetz (v.l.).
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  • Stiller Protest bei der Mahnwache für die Flüchtlinge auf Lesbos in Zams: Peter Lanser, Roswitha und Wilfried Lentsch, Karoline und Stefan Mungenast sowie Pastoralassitent Markus Ruetz (v.l.).
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ZAMS (otko). "Lesbos: Nicht länger wegschauen" – Mit dieser Botschaft lud der Pfarrgemeinderat zu einer Mahnwache vor die Kirche in Zams. Die momentane Situation in den Flüchtlingslagern soll nicht stillschweigend zur Kenntnis genommen werden.

Humanitäre Krise in Flüchtlingslagern

In den Lagern auf der griechischen Insel Lesbos müssen die Flüchtlinge unter teils menschenunwürdigen Bedingungen ihr Dasein fristen. Die Flüchtlingslager Moria bzw. Kara Tepe sind zum Symbolbild einer nichtfunktionierenden Bewältigung dieser humanitären Krise geworden. Der Pfarrgemeinderat Zams setzte am 31. März unter dem Titel "Lesbos: Nicht länger wegschauen" ein Zeichen. Zwischen 16 und 17 Uhr wurde zu einer Mahnwache in den Park vor der Kirche geladen. Rund 50 Leute kamen zu der Mahnwache und zündeten eine Kerze an.

"Wir wollen die momentane Situation in den Flüchtlingslagern nicht stillschweigend zur Kenntnis nehmen und möchten mit dieser Aktion ein Zeichen setzen",

betonten Dietmar Wolf, Obmann des Pfarrgemeinderates, und Schwester Daniela Stolz (Vertreterin der Barmherzigen Schwestern) im PGR). Der Anstoß zu dieser Initiative kam aus dem Außerfern, wo es bereits zahlreiche solcher Mahnwachen gab.

Rudn 50 Leute kamen zur Mahnwache im Park vor der Kirche im Zams.
  • Rudn 50 Leute kamen zur Mahnwache im Park vor der Kirche im Zams.
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Menschenunwürdige Bedingungen

Ganz ruhig und friedlich lief alles ab: Die Initiatoren hatten ein einfachstes Zelt auf den noch kalten Boden gestellt. Symbolträchtig: auch in den griechischen Flüchtlingslagern müssen die Menschen in derart einfachen "Behausungen" leben.

Stiller Protest bei der Mahnwache für die Flüchtlinge auf Lesbos in Zams: Peter Lanser, Roswitha und Wilfried Lentsch, Karoline und Stefan Mungenast sowie Pastoralassitent Markus Ruetz (v.l.).
  • Stiller Protest bei der Mahnwache für die Flüchtlinge auf Lesbos in Zams: Peter Lanser, Roswitha und Wilfried Lentsch, Karoline und Stefan Mungenast sowie Pastoralassitent Markus Ruetz (v.l.).
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"Diese Installation zeigt, dass nur die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge auf dem untersten Limit gedeckt werden. Die Lebensumstände sind prekär und vor Ort herrscht eine große Not. Mit der Mahnwache setzen die Leute ein stilles Zeichen ihrer Solidarität. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass wir mit diesen menschenunwürdigen Bedingungen nicht einverstanden sind",

hofft Pastoralassistent Markus Ruetz auf eine Wahrnehmung des Themas bei der breiten Bevölkerung, der heimischen Politik und in den Medien.

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