See: Gemeinde investiert in Infrastruktur

Rund eine Million Euro werden in die Erweiterung des Kindergartens bzw. der Volksschule sowie in einen neuen Kinderkrippe investiert.
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SEE (otko). Der Voranschlag 2018 sieht in See ein Budget von rund 4,2 Millionen Euro (2017: 4 Millionen Euro) vor. Davon entfallen auf den ordentlichen Haushalt rund 3,4 Millionen Euro und den außerordentlichen Haushalt 786.000 Euro.
"Das größte Projekt ist heuer die Fertigstellung des Zubaus beim Kindergarten für den dritten Gruppenraum. Zugleich haben wir auch Räumlichkeiten für eine Kinderkrippe geschaffen und die Schule um zwei Klassen erweitert. Auch ein Personenaufzug für einen barrierefreien Zugang wurde eingebaut. Die Gesamtinvestitionen in das Projekt belaufen sich auf rund eine Million Euro", erläutert Bgm. Anton Mallaun. Baubeginn war im August und bereits im Vorjahr wurden 500.000 Euro investiert. Inklusive Förderungen und Bedarfszuweisungen rechnet der Dorfchef mit Kosten von rund 600.000 Euro für die Gemeinde See. Zur Finanzierung wurde bereits ein Darlehen beschlossen.

Straßensanierung und Schutzmaßnahmen

Nach der Erschließung mit Gasleitungen sollen heuer auch noch einige Gemeindestraßen saniert werden. Auch der LWL-Ausbau wird weiter vorangetrieben. Für heuer ist auch die Realisierung von Teilabschnitten des Radwegs Paznaun in Bereich Kappl/See geplant.
Zudem sollen im Weiler Gries die noch ausstehenden Asphaltierungsarbeiten abgeschlossen werden. "Damit haben wir die Schäden der Murenkatastrophe vom Juni 2015 beseitigt", so Mallaun. Die neuen Schutzmaßnahmen am Schallerbach sind mit insgesamt 12,5 Millionen Euro projektiert. Das Projekt soll 2025 fertig gestellt werden. Hier trägt die Gemeinde See 10 Prozent der Kosten. "Wie auch im vergangenen Jahr rechnen wir mit Kosten in der Höhe von 80.000 Euro. Heuer soll das Grinne am Schallerbach sowie die Zufahrtsstraße in den Oberlauf fertig gestellt werden."

Neues Feuerwehrhaus

Zudem soll auch heuer nach mehreren Verschiebungen die geplante Brücke beim Gemeindehaus über die Trisanna realisiert werden. Damit sollen die nördlich gelegenen Parkplätze erschlossen werden, die die Gemeinde bereits vor Jahren erworben hat. "Im Voranschlag wurden 300.000 Euro berücksichtigt. Damit soll auch die Parkplatzsituation vor dem Gemeindehaus entspannt werden", erläutert Mallaun.
Für ein weiteres Großprojekt sollen heuer die Vorarbeiten getätigt werden. "Wir wollen 2019 eine neue Feuerwehrhalle realisieren. Allerdings muss der Sandort noch abgeklärt werden", verrät der Dorfchef. Für den erforderlichen Grunderwerb wurden im Voranschlag 2018 Mittel vorgesehen.

Rund eine Million Euro werden in die Erweiterung des Kindergartens bzw. der Volksschule sowie in einen neuen Kinderkrippe investiert.
Bgm. Anton Mallaun: "Für 2019 planen wir eine neue Feuerwehrhalle."

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