Wolfsberg/Völkermarkt
Drei Gemeinden sind Pilotregion für "Welocally"

Beteiligte Landesräte, Bürgermeister und Projektmitarbeiter trafen sich anlässlich des Auftakts der neuen Initiative.
  • Beteiligte Landesräte, Bürgermeister und Projektmitarbeiter trafen sich anlässlich des Auftakts der neuen Initiative.
  • Foto: Büro LR Gruber
  • hochgeladen von Simone Koller

Für St. Andrä, Griffen und Völkermarkt wird eine Plattform zur Ortskernbelebung und der Beseitigung von Leerständen installiert.

ST. ANDRÄ, GRIFFEN, VÖLKERMARKT. Die Wiener Plattform "imGrätzl.at" soll sich auch in Kärnten etablieren: Das innovative Vernetzungstool für ländliche Regionen soll dem typischen Ortsbild von ungenützten Geschäftslokalen sowie verwaisten Ortskernen entgegenwirken. Die drei Unterkärntner Gemeinden St. Andrä, Völkermarkt und Griffen haben sich nun zur Pilotregion für die Kärntner Plattform "Welocally" zusammengeschlossen. Das Land finanziert die Startphase mit 15.000 Euro.

Digitale Vernetzung 

In der ersten Kärntner Pilotregion startet mit Herbst eine neue Initiative mit der Plattform "Welocally". Dadurch sollen regionale Wirtschaftsstrukturen gestärkt, lokale Akteure – von Handwerkern bis zu Kulturvereinen – vernetzt und Leerstände in kleineren Städten und Gemeinden reduziert werden. "Die Kärntner Version von 'imGrätzl.at' ist ein neuer Ansatz mit viel Potential, um insbesondere im ländlichen Raum einen Beitrag zur Beseitigung von Leerständen zu leisten", betonen die Landesräte (LR) Daniel Fellner und Martin Gruber, die das Projekt in der Startphase mit 15.000 Euro aus dem Gemeinde- sowie dem Orts- und Regionalentwicklungsreferat unterstützen.

Workshops und Info-Events

Die laufenden Kosten betragen rund 7.000 Euro pro Jahr und werden von den drei Partnergemeinden getragen. Um die Nutzungsvorteile der Plattform im gesamten Testgebiet bekannt zu machen, werden Informationsveranstaltungen und Workshops insbesondere für Unternehmen, Initiativen und den lokalen Akteuren stattfinden. 

Mehrfachnutzung von Ressourcen

LR Fellner betont: „Die Umsetzung dieser Plattform passt perfekt in unsere Strategie, Kärnten weiter als digitale Vorzeige-Region zu positionieren. Dabei geht es uns darum, (technische) Lösungen zu kreieren und anzubieten, die den Gemeinden und deren Bewohnern einen direkten Nutzen bringen – in Sachen Lebensqualität und Wirtschaftlichkeit. Es freut mich auch besonders, dass sich drei Gemeinden zur interkommunalen Zusammenarbeit entschlossen haben." Neben der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe soll durch die Plattform die Mehrfachnutzung von Ressourcen und Infrastrukturen forciert werden. „In den Workshops zum Masterplan Ländlicher Raum ist die Belebung von Stadt- und Ortskernen als ein zentrales Thema genannt worden, um Kärntens ländliche Regionen als Arbeits- und Lebensraum attraktiv zu erhalten", ergänzt LR Gruber.

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Zur Sache

Die Wiener Plattform „imGrätzl.at“, die 2016 in Wien initiiert und mit dem eAward in der Kategorie „Smart City“ (2018) ausgezeichnet wurde, dient als Vorbild für „Welocally“. Sie wird bereits von über 7.000 Einzel- und Kleinstunternehmen für vielfältige Kooperationen untereinander genutzt und soll nun in ganz Österreich in Testgebieten zum Einsatz kommen. Für eine Umsetzung der Plattform in einer Testregion werden mindestens 25.000 Einwohner benötigt. Die Bürgermeister Josef Müller (Griffen) und Markus Lakounigg (Völkermarkt) sowie Bürgermeisterin Maria Knauder (St. Andrä) haben gemeinsam die Initiative ergriffen und sich als Pilotregion zu beworben. Die Abwicklung des Projekts wird von einer lokalen Arbeitsgruppe begleitet, in der jede der teilnehmenden Gemeinden vertreten ist.

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