Erste JugendSicherheitsmesse im Bezirk Leoben

Unfälle zu vermeiden, stand im Mittelpunkt der ersten Jugendsicherheitsmesse im Bezirk Leoben. | Foto: GROSSE SCHÜTZEN KLEINE
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  • Unfälle zu vermeiden, stand im Mittelpunkt der ersten Jugendsicherheitsmesse im Bezirk Leoben.
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LEOBEN. Die erste Fachmesse für Jugendsicherheit (JuSiM 2017) fand kürzlich  in Leoben, organisiert  vom Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE, statt.
Sicherheitsexperten von 22 (Einsatz-)Organisationen aus den verschiedensten Bereichen standen den rund 600 SchülerInnen und ihren PädagogInnen im Bildungszentrum Pestalozzi und in der Sporthalle Leoben mit ihrem Fachwissen zur Seite. Vielfältige Vorträge, Workshops und Interaktionsmöglichkeiten sicherten einen spannenden Vormittag. Ziel der Messe war es, das Risiko- und Gefahrenbewusstsein der Jugendlichen zu schärfen und damit die Zahl der Unfälle zu senken.

Etwas tun für die Sicherheit

Organisiert wurde die JugendSicherheitsmesse von Elisabeth Fink, Projektkoordinatorin des „KinderSicheren Bezirks Leoben“ beim Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE. Die Österr. Wasserrettung, die Polizei, der Kickboxverein K.S.F. Gym, die AUVA, der ARBÖ, LOGO Jugendmanagement, die Österr. Rettungshundebrigade Staffel Leoben/Bruck-Mürzzuschlag, GO on Suizidprävention, die Initiative „Kinder lernen Leben retten“, das Österr. Bundesheer, der Zivilschutzverband u.v.m. – sie alle waren vor Ort, um den Jugendlichen zu zeigen, wie viel sie für ihre eigene Sicherheit und ihr Wohlbefinden tun können.

Unfall als häufigste Todesursache

Vereins-Präsident und Vorstand der Grazer Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie Univ.-Prof. Dr. Holger Till weiß, wie wichtig es ist, gerade Jugendliche für Unfallgefahren und deren effiziente Vermeidung zu sensibilisieren: „Der Unfall ist bei Jugendlichen die häufigste Todesursache. In der Pubertät und im Jugendalter neigt man in sämtlichen Lebensbereichen zu deutlich risikobereiterem Verhalten. Durch das Moped- und Autofahren kommt eine große Gefahr hinzu. Veranstaltungen wie unsere JugendSicherheitsMESSE sind ein erster Schritt zu einem sichereren Leben für unsere junge Generation.“

Die Zeit verging zu schnell

Stefanie und Lisa vom Neuen Gymnasium Leoben: „Die Messe war super! Uns wurden viele Gefahren, die im Alltag lauern, erst wieder richtig bewusst. Besonders gefallen hat uns das Thema Jugendschutz. Es gab so viele Interaktionsmöglichkeiten, dass uns die Zeit fast zu schnell vergangen ist.“
Paul Neugebauer, Direktor der Polytechnischen Schule Leoben: „Eine Veranstaltung dieser Größenordnung zu organisieren und durchzuführen ist mit sehr viel Arbeit und Aufwand verbunden. Dafür gilt es Frau Fink herzlichst zu danken. Die Wichtigkeit der Veranstaltung steht außer Frage: Sollte es durch diesen Tag gelingen, auch nur eine/n Jugendliche/n, vor einer Verletzung durch einen Unfall zu bewahren, wäre dies wohl der beste Dank und der schönste Lohn für alle Beteiligten.“
Leopold Ulrich, Direktor der NMS Pestalozzi Leoben: „Wissen gibt Sicherheit. Im Umfeld der Kinder und Jugendlichen ergeben sich viele unsichere Situationen. Bescheid zu wissen, kann ein Gefühl der Sicherheit geben und Leben retten.“

Ehrengäste

Unter den Ehrengästen waren Maximilian Jäger (Co-Vorsitzender des Lenkungsausschusses KinderSicherer Bezirk Leoben, Sozialhilfeverbandsobmann und Vizebürgermeister), Waltraud Galler und Markus Kraxner (BH Leoben), Martina Haßler (Regionalmanagement Jugend Obersteiermark Ost), Christian Hofer (Direktor HTL Leoben), Richard Schulz-Kolland (Direktor NMS St. Michael) und Alexandra Baumgartner (Direktorin VS Pestalozzi Leoben).

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