01.11.2017, 06:30 Uhr

Landjugend Irdning wird nicht müde

Über 40 Mitglieder zählt die Irdninger Landjugend. Auch gemeinnützige Tätigkeiten zählen zu ihren Aufgaben. (Foto: Landjugend Irdning)

In vierzig Jahren hat die Landjugend Irdning schon viele Projekte umgesetzt. 2018 soll es nach Rumänien gehen.

Seit Jahren hat sich die Landjugend unter anderem Persönlichkeitsentwicklung, Kultur- und Brauchtumspflege, Sport und die Schaffung einer nachhaltigen bäuerlichen Landwirtschaft sowie den Austausch mit anderen Ländern zum Ziel gesetzt. Auch im Bezirk Liezen, wo die Landjugend inzwischen mit 13 Ortsgruppen und hunderten Mitgliedern vertreten ist, ist das der Fall. Eine dieser Ortsgruppen ist die Landjugend Irdning, die trotz kleinerer Unterbrechungen bereits seit 1975 besteht.

40 Jahre Zusammenhalt

"Der Verein wurde damals vor allem zum Schließen neuer Freundschaften und zur Stärkung des Zusammenhalts seiner Mitglieder gegründet", sagt Stefan Neise, Obmann der Landjugend Irdning, die über 40 Mitglieder zählt. War die Landjugend vor 40 Jahren noch allein für die bäuerliche Jugend angedacht, kann inzwischen jeder dem Verein beitreten. Auch das Aufgabenfeld hat sich verändert. Heute zählen die Unterstützung der Gemeinde, das Abhalten von Brauchtumsveranstaltungen – von Erntedankfesten bis hin zum Maibaumaufstellen – und gemeinnützige Aktivitäten wie der alljährliche Frühjahrsputz oder das Freischneiden von Wanderwegen zu den Arbeitsbereichen der Irdninger Landjugend. Daneben ist jedoch weiterhin die Stärkung der Gemeinschaft ausgesprochenes Ziel des Vereins. "Ausflüge und andere gemeinschaftliche Aktivitäten kommen bei uns natürlich nicht zu kurz", so Neise.

2018: Zurück nach Rumänien

Ein besonderes Projekt führte die Irdninger Landjugend im Jahr 2015 durch. Vier Mitglieder waren nach Rumänien gereist, um ein Hilfsprojekt von Friedrich Dirninger, Lehrer am Stiftsgymnasium Admont, zu unterstützen. "Eine Woche lang haben wir beim Hausbau in einem rumänischen Dorf mitgeholfen", erinnert sich Neise. Im Zuge des Rumänien-Projektes sei auch die Idee zum "Almfest im Tal", das die Landjugend Irdning seither alljährlich veranstaltet, entstanden. Ein Teil des Gewinns war damals an Dirningers Hilfsprojekt gespendet worden. Für 2018 ist bereits eine Rückkehr der Landjugend nach Rumänien in Planung. "Wir möchten unbedingt wieder nach Rumänien und nachschauen, wie sich das Dorf in den letzten Jahren entwickelt hat", so der Obmann.
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