24.09.2016, 10:23 Uhr

Neuer Turnsaal für die HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Wolfgang Gleissner, Andrä Rupprechter, Anton Hausleitner, Othmar Breitenbaumer und Johann Gasteiner. (v.l.n.r.)
RAUMBERG-GUMPENSTEIN. Vergangenen Donnerstag wurden Internat und Doppelturnhalle der HBLFA Raumberg-Gumpenstein feierlich eröffnet. Der Bau der neuen Anlage dauerte rund ein Jahr und brachte einige Herausforderungen mit sich.
Der neue Trakt ist zum Teil in den Fels hinein gebaut: 1.000 Kubikmeter Gestein mussten hier weggeschremmt werden. Für ein stabiles Fundament sorgen 40 Pfähle, die bis zu elf Meter tief in den Fels reichen.

Hürdenlauf

Eine weitere Hürde war die Höhe des Gebäudes: Der Neubau sollte den Blick vom "76-er Haus" auf den Grimming nicht einschränken. "Der Lehrkörper solle sich aber lieber auf die Arbeit als das Panorama konzentrieren", scherzte Architekt Werner Fürnkranz bei seiner Ansprache.
Neben dem Architekten sprachen auch HBLFA-Direktor Anton Hausleitner, Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter, BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner, Bürgermeister Herbert Gugganig, Franz Titschenbacher und Karl Lackner. Gesegnet wurde das Gebäude vom katholischen Pfarrer Wolfgang Unger und seinem evangelischen Kollegen Wolfgang Carlsson.

Ökologisch und modern

Der Neubau erreicht Niederenergiehaus-Standard und wird mit Fernwärme versorgt. Die Fassade aus Lärche passt trotz moderner Bauweise ins Ortsbild. Modern sind auch die Photovoltaikanlage und E-Tankstellen. Große Fenster bringen viel Tageslicht in Internat und Turnhalle – der Blick auf den mächtigen Grimming ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Die neue Turnhalle ist für Volleyball, Badminton und vieles mehr ausgestattet - auch eine Kletterwand und ein Fitnessraum sind nun vorhanden und vom Internat aus bequem zu erreichen.
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