Alpinunfall Bezirk Lilienfeld
Dramatische Rettung nach Absturz in den Ötschergräben
- Die Ötschergräben wurden für zwei junge Wanderer zur gefährlichen Falle. (Symbolbild)
- Foto: Symbolbild © LPD NÖ L.Topf
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Ein Ausflug in die Ötschergräben endete am Montag, 17. August, für zwei junge Wanderer mit einem schweren Alpinunfall. Die beiden Männer waren am Nachmittag im unwegsamen Gelände unterwegs, als einer von ihnen rund 30 Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände abstürzte.
LILIENFELD. Der 19-jährige Schwede und sein 18-jähriger Begleiter aus Wien hatten die Wanderung durch die Ötschergräben unternommen. Dabei kamen sie vom Weg ab und gerieten in zunehmend schwieriges Gelände. Als sie zu einem Bach absteigen wollten, stürzte der 19-Jährige rund 30 Meter in die Tiefe.
Sein 18-jähriger Begleiter stieg zu ihm ab, um Hilfe zu leisten. Dabei rutschte auch er ab und verletzte sich. Trotzdem gelang es ihm, die Rettungskette in Gang zu setzen.
Rettung kurz vor Einbruch der Dunkelheit
Alpinpolizisten der Alpinen Einsatzgruppe NÖ West machten sich umgehend auf den Weg. Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit und der wechselhaften Wetterbedingungen wurde zusätzlich die Flugeinsatzstelle verständigt. Der Notarzthubschrauber Christophorus 15 konnte die Unfallstelle lokalisieren und die Koordinaten an die Einsatzkräfte übermitteln.
- Die Einsatzkräfte mussten die Wanderer aus dem steilen und absturzgefährdeten Gelände retten. (Symbolbild)
- Foto: pexels / Enrico Perini
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Anschließend flog der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Wiener Neustadt die Unfallstelle an. Unter schwierigen Wind- und Wetterbedingungen konnten die beiden Verletzten kurz vor Einbruch der Dunkelheit mittels Tau aus dem absturzgefährdeten Gelände geborgen werden.
Die beiden Männer wurden zum Zwischenlandeplatz in Erlaufboden gebracht und dort von den Alpinpolizisten erstversorgt. Der 19-Jährige war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ansprechbar, seine Vitalfunktionen waren jedoch vorhanden.
Schwer verletzter Wanderer ins Spital geflogen
Der 19-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Notarzthubschrauber in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Sein 18-jähriger Begleiter wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungsdienst in das Landesklinikum Lilienfeld eingeliefert.
- Unter schwierigen Bedingungen wurden die beiden Verletzten mit dem Polizeihubschrauber geborgen. (Symbolbild)
- Foto: unsplash / Frederick Shaw
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Neben Polizei und Rettungsdienst standen auch die Bergrettungen Mitterbach am Erlaufsee, Annaberg, Mariazell und Türnitz sowie der Notarztwagen Mariazell und das Rote Kreuz Mariazell und Türnitz im Einsatz.
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