19.01.2018, 14:28 Uhr

"270 sind in Mistelbach betroffen"

Familie, Sicherheit und Arbeit sind wichtige Themen für die SPÖ: M. Erasim, C. Nikodym, F. Gullo und S. Wohner.

Die SPÖ Mistelbach empört sich über das frühe Ende der Aktion 20.000

BEZIRK MISTELBACH (ks). „Es ist bedauerlich, dass die Aktion 20.000 keine Chance bekommen hat. Gerade im Weinviertel gibt es viele Arbeitsuchende 50+, die damit Aussicht auf einen Job gehabt hätten, betont der Spitzenkandidat des Bezirkes Mistelbach für die Landtagswahl, der Laaer Stadtrat Christian Nikodym.
Mit Ende Dezember waren 11.155 Niederösterreicher über 50 länger als ein Jahr arbeitsuchend; in Mistelbach waren es 540. Rund 270 von ihnen hätten von der Aktion 20.000 profitiert.

Sozialschmarotzer

„Wenn man die Arbeitsmarktzahlen ansieht, wird klar, dass es wesentlich weniger offene Jobs gibt als Arbeitsuchende insgesamt, pauschal von ,Sozialschmarotzern‘ zu sprechen ist also ungeheuerlich, solange man nicht jedem auch einen Job anbieten kann", ergänzt Nationalrätin Melanie Erasim.
In der Stadtgemeinde Laa werden immer wieder Arbeitsuchende über 50 angestellt, berichtet Nikodym. Dabei gilt es, den gesellschaftlichen Mehrwert im Auge zu behalten, anstatt nur die Kosten 1:1 gegenzurechen, ist sich Erasim sicher: "Nimmt man zum Beispiel eine zusätzliche Stützkraft in einen Kindergarten, entlastet das die Pädagoginnen und trägt zu einer besseren, stressfreieren Umgebung für Kinder und Erwachsene bei."
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