02.09.2018, 21:21 Uhr

In der Burgenstadt Friesach auf mittelalterlichen Spuren wandeln

Friesach, die älteste Stadt Kärntens
FRIESACH, die älteste Stadt Kärntens, auch Burgenstadt genannt, hat eine große Vergangenheit und zeigt sich noch heute in seiner mittelalterlichen Ursprünglichkeit.

Die Befestigungsanlage - bestehend aus Stadtmauer und Wasser führenden Stadtgraben -, die Burganlagen, Kirchen und Klöster und eine Vielfalt an Kleinkunstdenkmälern laden bei einem Spaziergang zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein.

Erstmals erwähnt wird der Name "friesah" im Jahre 860 in einer Urkunde König Ludwig des Deutschen, der dem Erzbistum Salzburg einen Hof "ad friesah" schenkte. Um diesen Siedlungskern entwickelte sich in den nächsten Jahrhunderten am Fuße des Petersberges der Markt Friesach.

Ab dem 9. Jahrhundert war Friesach beinahe 1000 Jahre lang im Besitz des Fürsterzbistums Salzburg.
Die Lage an der alten Handelsstraße zwischen Wien und Venedig, der Edelmetallbergbau in der Umgebung und die Münzprägung waren die Basis für den raschen Aufstieg des Marktes Friesach zur Stadt.

Seit 1215 wird Friesach in den Urkunden nur noch als "civitas" (Stadt) erwähnt.

Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Stadt nach Auseinandersetzungen der Salzburger Erzbischöfe mit den Habsburgern und Böhmen innerhalb weniger Jahrzehnte dreimal erobert, geplündert und zerstört. Die Stadt verlor an Attraktivität.

1803 ging Friesach durch die Säkularisation an die Habsburger über. Durch den wirtschaftlichen und politischen Bedeutungsverlust blieben aber viele Kultur- und Kunstdenkmäler, die andernorts der Moderne und dem Städtewachstum weichen mussten, in Friesach erhalten.

Lebendige Geschichte
Drei Burgen bilden die Kulisse am westlichen Berghang über der historischen Stadt. Seit  Jahren wird in Friesach der Frage nachgegangen, wie im Mittelalter solche monumentalen Bauwerke errichtet wurden. Deshalb begann man im Jahr 2009 mit dem Bau einer Burg. Gearbeitet wird mit alten Handwerksmethoden, ohne moderne Hilfsmittel, ohne Motoren oder Elektrizität, nur mit Menschen- und Tierkraft und natürlichen Baustoffen wie Holz, Stein, Kalk und Wasser. Eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit.


Jetzt lade ich euch ganz herzlich ein, mit mir in Friesach auf Spuren des Mittelalters zu wandeln.
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Herta Goldschmied aus St. Veit | 02.09.2018 | 22:05   Melden
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Gerhard Singer aus Ottakring | 02.09.2018 | 22:12   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 03.09.2018 | 09:30   Melden
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