19.10.2017, 14:23 Uhr

Da wäre noch mehr drinnen gewesen!

Der Haussegen in der ÖVP hängt schief. Trotz eines fulminanten Wahlerfolges der Türkisen vulgo Schwarzen will sich bei der ÖVP keine rechte Freude einstellen. Besonders enttäuscht zeigte sich trotz seines großen Erfolges im Vorzugsstimmenwahlkampf Karl Schmidhofer aus Murau, der nach dem überraschenden Rücktritt von Fritz Grillitsch an dessen Stelle kandidiert hat. Schmidhofer (Bezirk Murau) war im Wahlkreis Obersteiermark an dritter Stelle gereiht. Hinter dem Listenersten Andreas Kühberger (Bezirk Leoben) und der an 2. Stelle kandidierenden Barbara Krenn (Bezirk Liezen). Karl Schmidhofer hat um jede Vorzugsstimme gekämpft wie ein Löwe und es trotzdem nicht geschafft, wie es scheint. Vor allem deshalb nicht, weil sich die ÖVP im Bezirk Murtal nicht voll und ganz hinter ihn gestellt habe, wie er nach Bekanntwerden der ersten Ergebnisse bei der Auszählung der Vorzugsstimmen verärgert feststellte. Auch das Bündedenken in der ÖVP hatte daran maßgeblichen Anteil. Schade für die Region. Nachdem es auch die Roten mit Wolfgang Moitzi nicht geschafft haben, bleibt wohl Wolfgang Zanger (FPÖ) die einzige Stimme der Murtaler in Wien.
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