Industrieviertel-Thermenregion
Der Immobilienmarkt in unseren Breiten erholt sich
- Entspannung am Immobilienmarkt im Industrieviertel.
- Foto: Peter Zezula
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Nach fordernden Jahren orten die hiesigen Immobilien-Experten eine Stabilisierung des Marktes.
INDUSTRIEVIERTEL. "Ich blicke optimistisch auf das laufende Jahr. Die Zinsen entspannen sich langsam, was vielen Menschen wieder Mut macht, den Schritt in die eigenen vier Wände zu wagen. Gleichzeitig wird weniger neu gebaut – ein Faktor, der das Angebot verknappt und die Preise stabilisiert", skizziert Nikolaj Puschek von IP Immobilien Puschek in Wr. Neustadt.
- Nikolaj Puschek informiert über den Immobilienmarkt im Bezirk Wr. Neustadt.
- Foto: Peter Zezula
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Ähnlich sehen die Immo-Händler Gregor und Roman Schweiger aus Neunkirchen die Lage: "Die Nachfrage ist deutlich gestiegen, es kommen wieder mehr Anfragen und auch die Banken sind bei der Kreditvergabe offener. Diesen Trend merken wir auch jetzt schon zu Jahresbeginn – vieles deutet darauf hin, dass sich der Markt heuer weiter stabilisiert bzw. leicht nach oben entwickelt."
- Roman und Gregor Schweiger von Schweiger Homes über die Entwicklung des Immobilienmarktes im Bezirk Neunkirchen.
- Foto: Patrick Haberler
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Bei allen Immobilientypen steigen Nachfrage und Angebot wieder an. Die Preise ziehen bei allen Immobilientypen moderat – im Rahmen der Inflationsrate – an.
Daniela Weiss, RE/MAX Bruck/Schwechat
- Daniela Weiss RE/MAX hat den Überblick über die Immobilien im Bezirk Bruck/Leitha.
- Foto: RE/MAX
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"Bei allen Immobilientypen steigen Nachfrage und Angebot wieder an. Die Preise ziehen bei allen Immobilientypen moderat – im Rahmen der Inflationsrate – an. Nachfrage und Angebot steigen am stärksten im oberen Preissegment, die Preise dagegen im unteren", weiß Daniela Weiss, RE/MAX Bruck-Schwechat.
- Ulrike List, Geschäftsführende Eigentümerin von BESTLIST Immobilien GmbH.
- Foto: BESTLIST Immobilien GmbH
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"In den Bezirken Baden und Mödling sind die Immobilienpreise zwischen 2021 und 2023 deutlich gestiegen. Danach setzte eine Phase der Stagnation ein. 2025 hofften wir bereits mit einer deutlichen Entspannung. Ab 2026 ist definit mit leicht steigenden Preisen zu rechnen", prognostiziert Ulrike List, geschäftsführende EigentümerinBESTLIST Immobilien GmbH: "Ein positives Zeichen seitens der Regierung ist die Befreiung von der Grundbuchseintragungs- und Pfandrechtsgebühr. Käufer konnten dadurch in gewissen Fällen bis zu 11.500 € beim Kauf einer Immobilie sparen. Diese Regelung gilt noch bis zum 30. Juni 2026."
Richtwerte für Wohnungen
Bei Eigentumswohnungen sind im südlichen Niederösterreich Angebote unter 2.000 € pro m², je nach Zustand, zu haben. "In vielen Fällen liegen die Preise aber darüber. Richtung Wien wird es deutlich teurer, und in Wien selbst entscheidet stark die Mikrolage – dort bewegen wir uns meist bei rund 4.000 Euro pro Quadratmeter aufwärts", erklärt Roman Schweiger.
Nach Nikolaj Puscheks Erfahrung liegen Wohnungen im Raum Wr. Neustadt bei 3.500 bis 4.200 Euro €/m²: "Häuser bei etwa 3.300 bis 3.600 €/m² und im Umland sind wir meist zehn bis 20 Prozent darunter, abhängig von Infrastruktur und Zustand."
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