Großbrand im Föhrenwald
700 Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammeninferno
- Im Föhrenwald kämpfen 700 Einsatzkräfte aus 84 Feuerwehren gegen den großflächigen Wald- und Flurbrand.
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Seit den Mittagsstunden steht der Föhrenwald im Bezirk Neunkirchen in Flammen – und der Einsatz nimmt enorme Dimensionen an. 84 Feuerwehren mit rund 700 Einsatzkräften, sieben Hubschrauber und zahlreiche Spezialkräfte sind im Kampf gegen den großflächigen Wald- und Flurbrand im Einsatz. Die höchste Alarmstufe B4 wurde ausgelöst. Wie groß die betroffene Fläche tatsächlich ist und wodurch das Feuer ausbrach, ist derzeit noch völlig unklar.
NEUNKIRCHEN.Seit den Mittagsstunden kämpfen Einsatzkräfte gegen einen großflächigen Wald- und Flurbrand im Bezirk Neunkirchen. Die Lage ist derart umfangreich, dass die höchste Alarmstufe B4 ausgelöst wurde. Feuerwehren aus mehreren Bezirken wurden zusammengezogen, insgesamt stehen mittlerweile 700 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützt werden sie von Spezialkräften des NÖ Landesfeuerwehrverbandes und des Katastrophenhilfsdienstes.
Häuser vorsorglich evakuiert
Die dynamische Brandausbreitung sorgt auch in den umliegenden Wohngebieten für Anspannung. So mussten unter anderem Teile der Katastralgemeinde Neusiedl am Steinfeld evakuiert werden. Die Gemeinde habe den Krisenstab einberufen, berichtete Vizebürgermeister Johannes Tinhof.
Auch im Straßenverkehr kommt es zu erheblichen Einschränkungen. Mehrere Straßen wurden von der Exekutive gesperrt und Umleitungen eingerichtet. Die Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen appelliert an Autofahrer, die B17 zwischen Wiener Neustadt und Neunkirchen zu meiden und auf höherrangige Straßen auszuweichen. Die B17 wird auch als wichtige Zufahrt für die Einsatzkräfte benötigt. Zudem ist die Südbahn aufgrund des Feuerwehreinsatzes gesperrt.
- 84 Feuerwehren stehen im Föhrenwald im Einsatz und kämpfen gemeinsam gegen die weitere Ausbreitung der Flammen.
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Die Bezirkshauptmannschaft richtet einen dringenden Appell an die Bevölkerung, die Einsatzkräfte nicht zu behindern und nicht zum Brandgeschehen zuzufahren.
Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner richtet sich an die Einsatzkräfte und betroffenen Menschen: „Meine Gedanken sind heute bei allen, die in St. Egyden gegen die Flammen kämpfen, und bei den Menschen, die um ihr Zuhause bangen. Danke für euren unermüdlichen Einsatz! Passt auf euch auf und kommt alle wieder gesund nach Hause!“
Sieben Hubschrauber im Einsatz
Besonders aufwendig gestaltet sich die Brandbekämpfung in schwer zugänglichem Gelände. Deshalb kommt auch umfangreiche Unterstützung aus der Luft: Insgesamt sieben Hubschrauber sind derzeit im Löscheinsatz.
- 700 Einsatzkräfte und sieben Hubschrauber sind derzeit im Föhrenwald im Kampf gegen den Großbrand im Einsatz.
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Darunter befinden sich vier Hubschrauber des Innenministeriums, zwei Maschinen privater Unternehmen sowie ein Black Hawk des Österreichischen Bundesheeres. Die Fluggeräte unterstützen die Einsatzkräfte am Boden und sollen vor allem verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Auch der Sonderdienst Waldbrand ist mit drei Zügen vor Ort. Der Sonderdienst Flugdienst koordiniert die Löscharbeiten aus der Luft.
Hunderte Kräfte koordinieren Großeinsatz
Zusätzlich stehen drei Züge des Katastrophenhilfsdienstes im Einsatz, zwei aus dem Bezirk Baden und einer aus dem Bezirk Neunkirchen. Wegen der Größe und Komplexität des Einsatzes wurde ein eigener Bezirksführungsstab eingerichtet.
Unterstützt werden die Feuerwehren von Polizei, Rotem Kreuz und ASBÖ.
Ursache völlig unklar
Wie groß die vom Feuer betroffene Fläche tatsächlich ist, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen. Auch die Brandursache ist bislang völlig unklar. Aufgrund der dynamischen Lage können die Einsatzkräfte derzeit auch keine verlässliche Prognose über die weitere Dauer des Einsatzes abgeben.
- 84 Feuerwehren stehen im Föhrenwald im Einsatz und kämpfen gemeinsam gegen die weitere Ausbreitung der Flammen.
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Für zusätzliche Klarheit sorgt die Feuerwehr bei einem wichtigen Punkt: Der aktuelle Brand steht örtlich nicht mit jenem Waldbrand in Zusammenhang, der erst vor knapp einer Woche gelöscht werden konnte. Es handelt sich um eine neue, davon getrennte Einsatzstelle im Föhrenwald.
Unsere MeinBezirk-Redakteure sind vor Ort und berichten laufend über die sich dynamisch verändernde Lage.
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