In Natschbach-Loipersbach
Die neue Ortschefin ist harmoniebedürftig
- Sabine Tolstiuk mit ihrer Eule und der Nerven-Nahrung fürs Bürgermeisteramt.
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Sabine Tolstiuk ist nicht nur die 100. Bürgermeisterin in Niederösterreich; sie will auch allen Fraktionen die Hand zur Zusammenarbeit reichen.
NATSCHBACH. Mit der Heurigenwirtin Sabine Tolstiuk steht erstmals erste Frau an der Spitze der Gemeinde. Ihre erste Amtshandlung? "Ich habe die Eule aufgestellt, die mir Warths Bürgermeisterin Michaela Walla überreichte. Sie ist so was wie die Bürgermeisterinnen-Übermutter im Bezirk", so ÖVP-Bürgermeisterin Sabine Tolstiuk zu MeinBezirk.
- Bürgermeisterin Sabine Tolstiuk beim Interview.
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Auch ein Süßigkeitsvorrat findet sich auf Tolstiuks Schreibtisch. – Ein Geschenk von Schwarzaus Bürgermeister-Kollegin Evelyn Artner zum Amtsantritt. Mit 16 Stimmen wurde sie einstimmig gewählt – auch von SPÖ, Grüne und FPÖ.
"Ich nehm die ausgestreckte Hand der FPÖ gerne an. Ich bin nur etwas vorsichtig, meine große ausgestreckte Hand entgegenzuhalten. Ich werde einmal mit dem kleinen Finger anfangen."
Sabine Tolstiuk
Zwischen Backstube und Krimis
Wenn sie nicht gerade im Rathaus über Gemeinde-Agenden brütet, entspannt Tolstiuk beim Backen eines knusprigen Bauernbrots "und beim Lesen blutiger Krimis", lächelt die Ortschefin.
- Neo-Bürgermeisterin Sabine Tolstiuk setzt auf gute Zusammenarbeit mit den Fraktionen im Gemeinderat und mit den umliegenden Gemeinden.
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Tolstiuk ist sich bewusst, dass man in der Politik "im Laufe der Jahre eine dicke Haut bekommt": "Trotzdem will man als Frau immer den Kompromiss, denke ich" und bezeichnet sich selbst auch als harmoniebedürftig. Zur Harmonie im Gemeinderat will Tolstiuk freilich beitragen: "Ich möchte das Gefühl geben, dass die Lokalpolitik nicht so viel mit der großen Landes- und Bundespolitik zu tun hat."
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