Bundesheer
Flugtraining mit tieffliegenden Luftfahrzeugen über NÖ
- Realitätsnahe Übung der Luftstreitkräfte
- Foto: Bundesheer
- hochgeladen von Daniel Schmidt
Von 3. bis 14. August 2026 führen die Luftstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres das sogenannte „Evasion Training“ durch. Bei dieser Übung trainieren Militärpiloten komplexe militärische Flugverfahren. Der Schwerpunkt der Übungsflüge liegt im Luftraum über Ober- und Niederösterreich.
NÖ. Ziel der zweiwöchigen Ausbildung ist es, den Luftfahrzeugbesatzungen das taktische Fliegen unter simulierter Bedrohung beizubringen. Trainiert wird in verschiedenen Höhen – inklusive Tiefflug – und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. An Wochenenden und in der Nacht finden keine Trainingsflüge statt. Der Schwerpunkt der Übung findet über den Bezirken in den Bezirken Gmünd, Zwettl, Horn, Waidhofen/Thaya, Melk, Amstetten und Krems statt.
Eingesetzte Luftfahrzeuge
Alle Hubschraubertypen der österreichischen Luftstreitkräfte, Eurofighter sowie Flächenflugzeuge vom Typ PC-7:
- S-70 „Black Hawk“: Spezialisiert auf Transportaufgaben jeglicher Art
- Leonardo AW169 „Lion“: Einer der modernsten Hubschrauber Europas, der sich bereits bei Assistenzeinsätzen bewährt hat und speziell für Einsätze im Gebirge bestens geeignet ist
- OH-58 „Kiowa“: Ein bewaffneter, leichter Verbindungshubschrauber
- Agusta Bell 212: Kommt primär im taktischen Lufttransport von Truppen zum Einsatz
- Pilatus PC-7: Ist ein voll kunstflugtaugliches Schulflugzeug, welches auch für taktische Einsätze eingesetzt wird
- Eurofighter: Der Eurofighter ist ein Abfangjäger der vierten Generation von Kampfflugzeugen. Sie bilden das Rückgrat der aktiven Luftraumüberwachung
- Auch Flugzeuge sind im Einsatz.
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Gestartet und gelandet wird an den Fliegerhorsten Leopold Figl (Langenlebarn), Vogler (Hörsching) und Hinterstoisser (Zeltweg). Im Rahmen des Trainings ist die Verwendung von Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition vorgesehen. Fallweise wird zudem oranger Signalrauch eingesetzt, um Hubschrauberlandeplätze außerhalb von militärischen Liegenschaften zu markieren.
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