Pflege-Zukunft
Tag der Pflege: Wertschätzung für über 15.000 Pflegekräfte in Niederösterreich
- Landesrat Anton Kasser, Vorständin NÖ LGA Elisabeth Bräutigam, Stv. Pflegedirektor UK St. Pölten Oliver Loiskandl, Leitung Abteilung Strategie und Qualität Pflege Susanne Gröschel, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Pflegekoordinatorin UK St. Pölten Julia Stelzer, Vorstand NÖ LGA Gerhard Dafert
- Foto: NÖ LGA / Daniela Matejschek
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Am 12. Mai wird in den NÖ Kliniken und Pflegezentren der Tag der Pflege begangen, um die zentrale Rolle von Pflegekräften im Gesundheitssystem hervorzuheben.
NÖ. In den Gesundheitseinrichtungen der NÖ LGA sind mehr als 15.000 Pflegekräfte rund um die Uhr im Einsatz und gewährleisten eine hochwertige Betreuung und Versorgung von Patientinnen, Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohnern.
Auch das Gesundheitssystem bleibt vom zunehmenden Fachkräftemangel nicht verschont. Dieser stellt eine der wesentlichen Herausforderungen der kommenden Jahre dar. Mit dem Gesundheitsplan 2040+ wurde bereits ein wichtiger strategischer Rahmen geschaffen, um die medizinische und pflegerische Versorgung langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln.
- Stv. Pflegedirektor UK St. Pölten Oliver Loiskandl erklärt die Funktion des Exoskeletts, das er trägt – ein technisches Unterstützungssystem, das Bewegungen erleichtert und den Körper entlasten kann.
- Foto: NÖ LGA / Daniela Matejschek
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Politische Anerkennung und Einblicke in den Pflegealltag
Anlässlich des Tags der Pflege besuchten Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Landesrat Anton Kasser das Universitätsklinikum St. Pölten und bedankten sich bei den Beschäftigten. Dabei wurde die tägliche Leistung der Pflegekräfte besonders hervorgehoben:
„Unser besonderer Dank gilt den Pflegekräften in Niederösterreich, die tagtäglich mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und Menschlichkeit für die bestmögliche Versorgung sorgen. Ebenso danken wir den Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen, die mit ihrer Arbeit die hohe Qualität der Ausbildung und damit die Zukunft der Pflege sichern.“
Im Rahmen des Aktionstags finden an mehreren Standorten der NÖ LGA Informationsveranstaltungen statt. Auch im Universitätsklinikum St. Pölten können Besucherinnen und Besucher moderne Hilfsmittel wie ein Exoskelett, einen Geriatrie-Anzug oder eine VR-Brille kennenlernen und ausprobieren.
- Das Exoskelett unterstützt Bewegungsabläufe, indem es den Körper entlastet und zusätzlich Stabilität gibt. Menschen mit eingeschränkter Mobilität können damit länger selbstständig stehen oder gehen.
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Ausbildung, Zukunftsprojekte und Stärkung des Berufs
Zur Sicherung der Pflegeversorgung setzt Niederösterreich verstärkt auf den Ausbau von Ausbildungsplätzen, verbesserte Rahmenbedingungen sowie gezielte Entlastungsmaßnahmen für Pflegekräfte. Ein zentrales Projekt ist der im Rahmen des Gesundheitsplan 2040+ geplante Gesundheits- und Pflegecampus in Hollabrunn mit einem modernen Pflege- und Betreuungszentrum mit 144 Betten. Auch in Korneuburg entsteht bis 2040 ein neuer Ausbildungscampus für Pflege- und Gesundheitsberufe.
Landesrat Anton Kasser und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betonen dazu:
„Eine starke Pflege ist die Grundlage für eine funktionierende Gesundheitsversorgung. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und die Pflege in Niederösterreich nachhaltig zu stärken.“
Ergänzend dazu werden neue Ausbildungswege geschaffen, etwa in der Operationstechnischen Assistenz und Ordinationsassistenz.
Die Vorstandsmitglieder der NÖ LGA, Elisabeth Bräutigam und Gerhard Dafert, heben zudem die hohe Auslastung der Ausbildungsstandorte hervor:
„Die Ausbildungsplätze bei unseren 11 Schulstandorten sind in jedem Jahrgang gut ausgelastet. Dort erhalten sowohl Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger als auch bereits tätige Pflegekräfte eine hochwertige Aus- und Weiterbildung. Rund 50% der Absolventinnen und Absolventen starten nach ihrer Ausbildung auch bei uns im Unternehmen mit einer Anstellung. Darüber hinaus sehen wir, dass sich ca. 60-70% im zweiten Bildungsweg für eine Pflegeausbildung entscheiden“.
Neben den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen wird die Ausbildung auch auf akademischer Ebene angeboten – etwa als Bachelor-Studium an den Fachhochschulen in Krems, St. Pölten und Wiener Neustadt. Durch regionale Kooperationen wird die Ausbildung zusätzlich wohnortnäher gestaltet, unter anderem über dezentrale Lehrgänge in Mistelbach, Mauer und Horn.
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