Klares Votum
Wolfgang Ecker mit 88,67 Prozent wiedergewählt
- WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker, ÖWB und WKÖ Präsidentin Martha Schultz, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer und Abgeordneter zum Nationalrat WBNÖ Direktor Harald Servus.
- Foto: WBNÖ/Philipp Monihart
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Bei der 20. Landesgruppen-Hauptversammlung des Wirtschaftsbundes Niederösterreich in der Spitzenfabrik St. Pölten wurde Wolfgang Ecker erneut zum Landesgruppenobmann gewählt. Der Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich erhielt 88,67 Prozent der Stimmen von insgesamt 150 Delegierten.
NÖ. Ecker führt in zweiter Generation einen Steinmetzbetrieb in Wolfsgraben mit 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit seiner Wiederwahl setzt der Wirtschaftsbund auf Kontinuität, gleichzeitig soll innerhalb der Organisation ein umfassender Erneuerungsprozess starten. Bei der jüngsten Wirtschaftskammerwahl hatte der Wirtschaftsbund 73 Prozent der Mandate erreicht.
- WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker über seinen Start als Lehrling, einer Vogeltränke und der Lehre im Wandel der Zeit.
- Foto: Rita Newman
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„Ich nehme dieses Vertrauen mit großer Dankbarkeit an, aber vor allem mit einem klaren Auftrag. Unsere Betriebe stehen wirtschaftlich unter enormem Druck, und gleichzeitig müssen auch wir als Interessenvertretung bereit sein, uns weiterzuentwickeln. Wir müssen zuhören, ändern, was nicht mehr funktioniert, und mit aller Kraft vertreten, was unsere Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen. Genau diesen Weg möchte ich gemeinsam mit unserem Team und unseren Mitgliedern gehen“,
so WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker nach seiner Wiederwahl.
„WB NÖ neu denken“ soll Erneuerung bringen
In den kommenden Jahren will Ecker neben der politischen Interessenvertretung auch die Organisation selbst weiterentwickeln. Unter dem Titel „WB NÖ neu denken“ sollen neue Ideen eingebracht und insbesondere jüngere Unternehmerinnen, Unternehmer und Funktionärinnen und Funktionäre frühzeitig in Verantwortung gebracht werden.
„Wir wollen keine neue Fassade, sondern auf einem starken Fundament weiterbauen. Erfahrung und neue Ideen sind dabei kein Widerspruch. Wir brauchen beides, wenn wir auch in Zukunft die starke Stimme der niederösterreichischen Wirtschaft sein wollen“,
so Ecker.
Unterstützt wird der Prozess von einem neu eingesetzten Entwicklungsteam. Dieses umfasst zwölf Wirtschaftsbund-Funktionärinnen und -Funktionäre unter 45 Jahren, die die bisherigen Zwischenergebnisse hinterfragen und eigene Vorschläge einbringen sollen.
- WBNÖ-Direktor Harald Servus
- Foto: WBNÖ/Monihart
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Wirtschaftsbund betont politischen Auftrag
An der Hauptversammlung nahmen unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, WKÖ- und WBÖ-Präsidentin Martha Schultz, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer sowie Staatssekretärin Elisabeth Zehetner teil.
WBNÖ-Direktor Harald Servus sieht in der Wiederwahl Eckers ein Signal für die kommenden Jahre:
„Gerade in solchen Zeiten braucht es Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Das wird kein Schönwettersegeln in den nächsten Jahren.“
Den Erneuerungsprozess verstehe der Wirtschaftsbund als Beteiligungsangebot an seine Mitglieder:
„Wir brauchen unsere Mitglieder nicht als Publikum eines Veränderungsprozesses. Wir brauchen sie als Teil davon.“
Servus verwies zudem auf den politischen Auftrag der Interessenvertretung. Mit der geplanten Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt ab 2028 und der Aktivpension seien zwei langjährige Forderungen des Wirtschaftsbundes umgesetzt worden. Beim Bürokratieabbau und bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bestehe weiterhin Handlungsbedarf.
- WKNÖ Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker, ÖWB und WKÖ Präsidentin Martha Schultz, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer und Abgeordneter zum Nationalrat WBNÖ Direktor Harald Servus.
- Foto: WBNÖ/Philipp Monihart
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Vorstand für die kommenden Jahre
Servus betonte die Bedeutung einer verlässlichen Interessenvertretung:
„Unsere Unternehmerinnen und Unternehmer müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Interessen mit einer starken Stimme vertreten werden – auch und gerade dann, wenn die Zeiten schwieriger werden. Dafür steht der Wirtschaftsbund Niederösterreich. Wir wissen, was unsere Betriebe beschäftigt, wir wissen, was zu tun ist, und wir werden diesen Weg geschlossen weitergehen“,
so Servus.
Auch Ecker kündigte an, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit den Mitgliedern fortzusetzen:
„Wir können verändern, was nicht mehr funktioniert, und wir können unsere Wirtschaft wieder stärker machen. Aber das passiert nicht, indem wir warten. Wir sind Unternehmerinnen und Unternehmer. Wir sehen Möglichkeiten und nutzen sie. Packen wir es gemeinsam an – für Niederösterreich, für unsere Betriebe und für die nächste Generation.“
Der wiedergewählte Landesgruppenvorstand setzt sich aus Wolfgang Ecker als Landesgruppenobmann sowie Kurt Hackl, Ingeborg Dockner, Jochen Flicker und Thomas Welser als Stellvertreter zusammen. Jürgen Sykora beziehungsweise Martin Riedl von Baldinger&Partner Wirtschaftsprüfung GmbH übernehmen die Funktionen als Finanzreferent und Abschlussprüfer.
Dem ständigen Schiedsgericht gehören Hans-Jörg Haftner und Michaela Steinacker an. Kraft Statut sind Harald Servus und Elisabeth Zehetner im Landesgruppenvorstand vertreten. Mit Stimmrecht kooptiert wurden Christian Moser, Erich Moser, Monika Eisenhuber, Vera Sares und Michaela Habinger.
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