NÖ Bauernbund
Europäisches Parlament spricht sich gegen "Mercosur" aus

Alexander Bernhuber und NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek sind bekennende Gegner des MERCOSUR-Abkommens.
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  • Foto: NÖ Bauernbund
  • hochgeladen von Mariella Datzreiter

Mercosur ist die Abkürzung für den "Gemeinsamen Markt Südamerikas". Das gleichnamige Abkommen wurde seit 1999 zwischen der EU und dem Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) verhandelt. Zum Ziel hatte es eine Freihandelszone einzurichten. Nachdem im vergangenen Jahr die rechtlichen Grundlagen ("agreement in principles") erfüllt waren, wurde es gestern dem Europäischen Parlament vorgelegt, um darüber abzustimmen.  

ST. PÖLTEN/BRÜSSEL (red). Bei der gestrigen Tagung des Europäischen Parlaments in Brüssel wurde dem Handelsabkommen MERCOSUR eine Absage erteilt. Europaabgeordneter Alexander Bernhuber und NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek sehen sich durch die richtungsweisende Entscheidung in ihrem Kampf gegen den undurchsichtigen Handelspakt bestätigt.

„Wir brauchen kein Rindfleisch von Rinderfarmen in brandgerodeten Regenwaldgebieten. Die Europäische Handelspolitik braucht dringend eine Neuausrichtung um das Klima zu schützen und die Arbeit der regionalen Bäuerinnen und Bauern zu unterstützen“, zeigt Nemecek die potenziellen Gefahren des MERCOSUR-Abkommens auf.

Bernhuber kämpft in Brüssel seit seinem Amtsantritt gegen den Handelspakt und sieht diese Abstimmung als wertvollen Etappensieg: „Das ist ein klares und starkes Signal aus ganz Europa gegen MERCOSUR.“ Bernhuber fordert nun auch von anderen europäischen Akteuren und Ländern ein NEIN zu dem Handelsabkommen, welches die heimische Landwirtschaft massiv schwächen und den Umweltschutz in Europa belasten würde.

Bauernbund und Niederösterreich als Vorreiter und Vordenker

Seit langem setzt sich Bernhuber gemeinsam mit Nemecek gegen das MERCOSUR-Abkommen und für ein Umdenken in der EU-Handelspolitik ein. So konnten zum Beispiel über 41.000 Unterschriften gesammelt werden und auch die österreichische Bundesregierung hat sich der Forderung der niederösterreichischen Bauernvertreter angeschlossen und die Ablehnung zum Abkommen im Regierungsprogramm festgehalten.
„Der Bauernbund und Niederösterreich waren hier Vorreiter und Vordenker für Österreich und Europa. Nach Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland hat sich nun auch der neue EU-Handelskommissar Vladis Dombrovskis aus Lettland und eine Mehrheit im EU-Parlament vom MERCOSUR-Abkommen distanziert. Diese europaweite Unterstützung und die aktuelle Abstimmung sind wichtige Schritte für den Umweltschutz in Europa, für die Zukunft der heimischen Landwirtschaft und damit auch für die Selbstversorgung mit heimischen Lebensmitteln in Österreich. Diese Unterstützung ist aber auch Auftrag für uns, uns weiterhin gegen das MERCOSUR-Abkommen einzusetzen“, so Bernhuber und Nemecek abschließend.

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