Junge Uni Waldviertel
85 Jugendliche forschten grenzüberschreitend an Zukunftsthemen
- (v.l.n.r.): Hana Docekalova, Kristyna Halaskova, Michaela Hiess, Theresa Kubiskova, Maximilian Stauffer, Hana Happl (hinten v.l.n.r.): Tereza Scerbranova, Raiffeisenbankdirektor Kurt Bogg, der Horner Bezirkshauptmann Stefan Grusch, Bürgermeister Franz Fischer, der Koordinator und Betreuer der Außenstelle Raabs des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung Philipp Lesiak, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Kreishauptmann-Stellvertreter Pavel Rehor, Peter Strasser von der Universität für Weiterbildung Krems und der tschechische Botschafter Jiri Sitler.
- Foto: Pressler
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Wissenschaft kennt keine Grenzen: Bei der Jungen Uni Waldviertel entdecken Kinder und Jugendliche Forschung und Zukunftsthemen und lernen dabei auch ihre Nachbarn jenseits der Staatsgrenze besser kennen.
RAABS AN DER THAYA/NÖ. Mit einer feierlichen Sponsion ging die 17. Junge Uni Waldviertel in Raabs an der Thaya zu Ende. Sechs Tage lang verwandelten sich Raabs und das tschechische Jihlava in einen grenzüberschreitenden Campus für junge Wissenschafter.
„Die Junge Uni Waldviertel zeigt seit mittlerweile 17 Jahren, wie Wissenschaft Kinder und Jugendliche begeistern, Neugier fördern und gleichzeitig Brücken zwischen Menschen und Regionen bauen kann“
, betonte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei der Abschlussfeier.
Forschen in zwei Ländern
Insgesamt nahmen 85 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 14 Jahren teil – 42 aus Österreich und 43 aus Tschechien. Unter dem heurigen Motto „Alles digital?“ wurde experimentiert, programmiert, diskutiert und geforscht. Gleichzeitig bot die gemeinsame Woche Gelegenheit, über Sprach- und Landesgrenzen hinweg neue Freundschaften zu schließen.
- Symbolbild. Unter dem heurigen Motto „Alles digital?“ wurde experimentiert, programmiert, diskutiert und geforscht.
- Foto: pixabay / This_is_Engineering
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Renommierte Experten der Universität Wien, der BOKU Wien, des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, der Universität für Weiterbildung Krems, des Maschinenrings und des Hauses der Digitalisierung vermittelten in Vorlesungen und Workshops Einblicke in aktuelle Forschungsfragen und Zukunftsthemen. Dabei stand nicht nur das Zuhören im Mittelpunkt: Die jungen Teilnehmer konnten selbst ausprobieren, Fragen stellen und wissenschaftliche Zusammenhänge entdecken.
Wissenschaft zum Anfassen
Auch außerhalb des Campus gab es einiges zu erleben. Ein gemeinsamer Ausflug führte nach Jihlava, der Hauptstadt des Kreises Vysočina. Dort lernten die Kinder die tschechische Partnerregion näher kennen.
- Symbolbild.
- Foto: pexels / Artem Podrez
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Bei einer Exkursion zur W.E.B Windenergie AG in Pfaffenschlag wiederum stand erneuerbare Energie im Mittelpunkt. Die Teilnehmer konnten sich direkt vor Ort informieren und mit Fachleuten ins Gespräch kommen. Begleitet wurde die Gruppe während der gesamten Woche von einem zweisprachigen Betreuungsteam.
Urkunden zum Abschluss
Den feierlichen Schlusspunkt bildete die Sponsion in Raabs an der Thaya. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste erhielten die jungen Absolventen ihre Sponsionsurkunden. Sie erinnern an sechs Tage voller neuer Erkenntnisse, gemeinsamer Erlebnisse und grenzüberschreitender Begegnungen.
Die Junge Uni Waldviertel wurde 2009 im Rahmen der grenzüberschreitenden Niederösterreichischen Landesausstellung Raabs–Horn–Telč gegründet. Sie gilt als erste grenzüberschreitende Kinderuniversität Niederösterreichs und wird vom Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung am Standort Raabs an der Thaya gemeinsam mit dem Kreis Vysočina organisiert.
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