Corona-Virus in Österreich
Corona-Maßnahmen und Ausgehbeschränkung bleiben bis 13. April in Kraft

Bundeskanzler Sebastian Kurz mit Gesundheitsminister Rudi Anschober (li.) und Innenminister Karl Nehammer (re.).
  • Bundeskanzler Sebastian Kurz mit Gesundheitsminister Rudi Anschober (li.) und Innenminister Karl Nehammer (re.).
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Ö/OÖ. Die Corona-Maßnahmen in Österreich – inklusive Ausgangsbeschränkungen – bleiben noch bis 13. April in Kraft: Das kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz am 20. März in einer Pressekonferenz an. „Wir tun das Richtige“, so der Kanzler. Es würden alle Experten den Kurs bestätigen und auch immer mehr europäische Länder dem österreichischen Vorbild folgen. Gleichzeitig appellierte Kurz an die österreichische Bevölkerung: „Halten Sie durch“ – jeder, der die Maßnahmen mittrage sei ein Lebensretter, und schütze nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie und die gesamte österreichische Bevölkerung.

Schnellstmöglich Geld an Firmen

Einmal mehr verwiesen Kurz und Vizekanzler Werner Kogler an die Zustände in Norditalien, wo die Toten bereits in Militärkonvois zur Bestattung gebracht werden müssen. Einen Zusammenbruch des Gesundheitssystem wie dort müsse man in Österreich mit allen Mitteln verhindern, heißt es von Seiten der Bundesregierung. Kogler kündigte zudem an, schnellstmöglich Geld an Firmen auszuzahlen, damit niemand ohne Einkommen dastehe.

Zuwachsrate weiter hoch, aber fallend

Laut Gesundheitsminister Rudi Anschober sind derzeit in ganz Österreich 70 Corona-Patienten im Spital, 13 davon in Intensivbehandlung – mehr als 2.100 Österreicher würden zu Hause betreut. Obwohl es viele Patienten mit milden Krankheitsverläufen gibt, würde die Anzahl der Menschen, die auf Intensivstationen betreut werden müssten, stetig steigen. Grundsätzlich sei man aber am richtigen Weg, da die Zuwachsraten – obwohl sie derzeit noch immer steigen – ingesamt sinken. Konkret sei die Zuwachsrate an Corona-Patienten von 40 Prozent pro Tag auf 20 Prozent pro Tag gesunken. Ziel der Regierung sei ein einstelliges Wachstum – oder gar kein Wachstum mehr, so Anschober. Gegen Ende nächster Woche werde man sehen, wie sich die Ausgangsbeschränkungen auf die Ansteckungsraten ausgewirkt hätten, so der Gesundheitsminister. „Das schlimmste wäre jetzt aber, nachzulassen“, so Anschober.

Soldaten sicher kritische Infrastruktur

Die Bundesregierung kündigte auch an, dass ab sofort 3.200 Soldaten zur Sicherung der kritischen Infrastruktur im Land abkommandiert würden. Damit solle die Polizei entlastet werden, so Innenminister Karl Nehammer.

Stelzer: „Schmerzhaft, aber leider notwendig“

„Ich weiß, dass viele Oberösterreicher gerade eine große Zeit des Verzichts erleben“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. Die Verlängerung der Maßnahmen sei zwar „schmerzhaft, aber leider notwendig“ – schlussendlich könnten so Leben gerettet werden. Weiterhin ersucht Stelzer um Einhaltung der Einschränkungen und appelliert: „Halten wir gemeinsam durch, dann kriegen wir das hin.“

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Online-Redaktion Oberösterreich aus Oberösterreich

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