„Damit verhindern wir Sozialmissbrauch“
Landesweite Ausrollung von Asyl-Sachleistungskarte abgeschlossen
- Die Sachleistungskarte gleicht einer herkömmlichen Debitkarte.
- Foto: PantherMedia/Prostock-studio
- hochgeladen von Ingo Till
Oberösterreich hat als erstes Bundesland alle Personen in der Grundversorgung mit einer Sachleistungskarte ausgestattet.
OÖ. „Andere reden, wir handeln: Die landesweite Ausrollung der neuen Sachleistungskarte für Asylwerber in der Grundversorgung ist abgeschlossen. Wir sind das erste Bundesland, das flächendeckend auf die Sachleistungskarte umgestellt hat. Damit verhindern wir Sozialmissbrauch und vereinfachen die Verwaltung“, so Integrations-Landesrat Christian Dörfel über die Neuausstattung von Asylwerber:innen mit der neuen Sachleistungskarte.
„Oberösterreich war und ist bei der Sachleistungskarte Vorreiter. Die Umstellung auf den neuen Anbieter PayCenter erfolgte in enger Abstimmung mit den Quartierbetreibern, darunter Rotes Kreuz, Caritas, Volkshilfe und Diakonie. Der Zeitplan konnte wie angekündigt eingehalten werden“,
so der Landesrat.
- Landesrat Christian Dörfel (ÖVP): „Damit verhindern wir Sozialmissbrauch und vereinfachen die Verwaltung.“
- Foto: Land OÖ/Spenlingwimmer
- hochgeladen von Ingo Till
Kein Glücksspiel, keine Pornos
Mit der abgeschlossenen Ausrollung der Sachleistungskarte des neuen Anbieters bekommen alle in Oberösterreich untergebrachten Asylwerbenden und Ukraine-Vertriebenen in Landeseinrichtungen ihre Leistungen nur mehr ausschließlich via Karte. Die Rahmenbedingungen bleiben gleich: Die Grundversorgungs-Leistungen werden auf die Karte gebucht, im Monat können max. 40 Euro in bar behoben werden. Gewisse Branchen wie Glücksspiel oder Pornographie sind ausgenommen.
Neuer Vertragspartner
Mit 1. Oktober befanden sich insgesamt 2.048 Asylwerbende in der Grundversorgung des Landes, zudem wurden 1.926 Vertriebene in Landeseinrichtungen versorgt. Oberösterreich hatte die Karte mit dem Anbieter Social Card bereits im vergangenen Jahr pilotweise eingeführt, der neue Vertragspartner des Bundes „PayCenter“ machte einen technischen Umstieg notwendig.
Aktuelle Nachrichten aus Oberösterreich auf
Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.