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Die Einsätze werden immer komplexer, dafür braucht es in Oberösterreich ein modernes Zentrum, um verschiedene Szenarien zu proben.
Foto: Daniel Scharinger
Das Land Oberösterreich investiert voraussichtlich 100 Millionen Euro in ein modernes Feuerwehrzentrum an einem neuen Standort in St. Marien (Linz-Land). Die Eröffnung soll Anfang der 2030er-Jahre erfolgen.
OBERÖSTERREICH. Das neue oberösterreichische Feuerwehrzentrum wird künftig zentrale Aufgaben von Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz an einem Ort vereinen. Geplant sind zeitgemäße Ausbildungs- und Trainingseinrichtungen, großzügige Lager- und Logistikflächen sowie moderne Führungs- und Kommunikationssysteme. Die Service- und Organisationsinfrastruktur soll alle Feuerwehren im Bundesland unterstützen.
Warum ein neues Zentrum notwendig ist
Der bisherige Standort in der Linzer Petzoldstraße ist mit 3,4 Hektar an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Erweiterungen sind dort nicht möglich.
"Andere Bundesländer wie Niederösterreich oder die Steiermark verfügen über 14 Hektar Fläche für ihre Feuerwehrzentren. Diese Größenordnung entspricht auch den Anforderungen für Oberösterreich," sagt Landesfeuerwehrkommandant Robert Mayer.
Die Komplexität und der Umfang der Einsätze habe sich verändert. Das Spektrum reiche von Unwettern mit Gebäudeflutungen über Vegetationsbrände und Verkehrsunfälle mit verschiedenen Antriebstechnologien bis zum Katastrophenschutz. Dies müsse auch in den Ausbildungsformaten mitgedacht werden, an denen jährlich 8.500 Personen teilnehmen. Dafür benötige es eine zukunftsweisende Infrastruktur.
Der neue Standort liegt in St. Marien und ist bis zur Eröffnung auch verkehrstechnisch optimal erschlossen.
Für die Standortsuche wurde ein detaillierter Kriterienkatalog erstellt. Entscheidend waren die Verfügbarkeit landeseigener Flächen, ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten für die kommenden Jahrzehnte sowie die Möglichkeit zur flexiblen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Die Wahl fiel auf landeseigene Flächen in der Gemeinde St. Marien. Der Standort zeichnet sich durch seine zentrale Lage und gute Erreichbarkeit aus. Dies schafft günstige Voraussetzungen für eine effiziente Einsatzorganisation.
"Das Land OÖ bekennt sich zum neuen Standort, weil wir mit dem neuen Feuerwehrzentrum die Voraussetzungen schaffen, dass unsere Einsatzkräfte auch in Zukunft möglichst gut ausgebildet sind. Wir rechnen mit einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro und einer Eröffnung Anfang der 30er-Jahre", so Landeshauptmann Thomas Stelzer.
v.l. Landes-Feuerwehrkommandant-Stv. Michael Hutterer, Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Landes-Feuerwehrinspektor Karl Kraml.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise auf Basis sorgfältiger Planung und wirtschaftlicher Verantwortung. Der bestehende Standort soll im Zuge der Projektentwicklung verkauft werden. Der Erlös fließt in das Gesamtprojekt ein. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass der Standort in St. Marien auf landeseigenen Flächen entwickelt wird. Von dieser Infrastruktur profitieren sämtliche Feuerwehren im Land durch qualitätsgesicherte Ausbildung, realitätsnahe Übungsmöglichkeiten und leistungsfähige Koordination.
"Die Herausforderungen werden größer, deshalb müssen auch die Möglichkeiten wachsen. Mit dem neuen Zentrum schafft Oberösterreich eine Zukunftsversicherung für die Sicherheit der Bevölkerung. Mit dem neuen Oö. Feuerwehrzentrum schaffen wir die Voraussetzungen, damit unsere 95.000 Feuerwehrmitglieder realitätsnah ausgebildet werden können," ist Feuerwehr und Katastrophenschutz-Landesrätin Michaela Langer-Weninger überzeugt.
Elektroniker Franz Xaver ist als Servicetechniker bei EVG-Kunden rund um den Globus im Einsatz. ST. FLORIAN AM INN. Reisen, Hightech-Anlagen aufbauen und Verantwortung vor Ort übernehmen: Franz Xaver arbeitet seit November 2024 im Customer Support bei EVG. Im Interview erzählt er von seinem Weg vom Elektroniker zum Servicetechniker und warum ihn genau diese Rolle begeistert. Wie bist du zu EVG gekommen? Ich habe 2011 meine Lehre zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik begonnen und...
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