Wirtschaftsmonitor
Aussichten „nicht mehr ganz so rosig“

Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer (l.) und Landesgeschäftsführer Wolfgang Greil.
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  • Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer (l.) und Landesgeschäftsführer Wolfgang Greil.
  • Foto: Wirtschaftsbund OÖ/Strobl
  • hochgeladen von Ingo Till

Der Wirtschaftsbund OÖ präsentierte die Ergebnisse einer aktuellen IMAS-Umfrage zur Stimmung unter Oberösterreichs Unternehmern.

OÖ. „Nicht mehr ganz so rosig wie vor zwei, drei Jahren“, seien die Zukunftsaussichten der Wirtschaftstreibenden Oberösterreichs nach eigenen Aussagen – so die Interpretation der Ergebnisse des aktuellen Wirtschaftsbund-Monitors seitens Paul Eiselsberg vom Linzer Institut für Markt- und Sozialanalysen (IMAS). 21 Prozent der 300 befragten Unternehmer glauben, die Wirtschaftslage würde sich eher verschlechtern. Mehr als 80 Prozent rechnen mit wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen im neuen Jahr. Im Jahresvergleich sei dennoch überdurchschnittlicher Optimismus spürbar.

Wirtschaftsbund als „Problemlöser“

Fast die Hälfte der Unternehmer glaubt an den Wirtschaftsbund OÖ als „Problemlöser“ – gute Voraussetzungen für die nahenden Wirtschaftskammer-Wahlen, für die man bereits in „intensiven Vorbereitungen“ steckt, wie Wirtschaftsbund-Landesgeschäftsführer Wolfgang Greil verrät: „Personell, organisatorisch und inhaltlich sind wir perfekt aufgestellt.“ Mit insgesamt 1.398 Kandidaten in allen 77 Fachgruppen lässt man da allein schon in quantitativer Hinsicht keine Zweifel aufkommen. Gewählt wird am 4. und 5. März 2020.

Zufriedenheit mit Regierungsprogramm

Angesichts der neu angelobten Bundesregierung lässt Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer Zufriedenheit und Optimismus durchblicken: „Viele Themen, die uns am Herzen liegen, finden sich im Regierungsprogramm wieder.“ Im Wesentlichen betrifft das steuerliche Entlastungen für Unternehmer, Bürokratieabbau und die allgemeine Fachkräftesicherung. Noch auf der Forderungsliste steht beispielsweise der „massive“ Ausbau der Nahversorgerförderung bzw. ein erleichterter Zugang dazu – dieser Punkt wurde auch durch die aktuelle IMAS-Studie bestätigt: 85 Prozent der Befragten sehen ihn als „sehr wichtig“. Außerdem werden mehr Geld für eine Digitalisierungsoffensive sowie eine „klare und langfristige Strategie“ und „konkrete Maßnahmen“ beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur gefordert.

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