Naturpark Dobersberg im Waldviertel
Spaziergang zum Loreleifelsen durch die Farnschlucht
- Foto: Gold Michaela
- hochgeladen von WANDERFEE MORIYHA/Michaela Gold
Am Wochenende war ich mit meiner Freundin von Wien nach Rudolz im nördlichsten Waldviertel unterwegs. In Dobersberg, kurz vorm Ziel haben wir eine Pause gemacht, um einen kleinen Spaziergang im Naturpark Dobersberg zu machen.
Wir entschließen uns den Farnlehrpfad zu gehen und den Loreleifelsen zu entdecken. Wir parken das Auto auf einem kleinem Parkplatz, wo es im Sommer nett zu rasten ist. Der Platz ist mit Bänken und Steinen schön gestaltet. Es liegt noch Schnee und wir gehen den Weg entlang Richtung Wald, wo auch die Thaya links neben uns gemächlich dahin fliesst. Am Beginn des Farnweges lesen wir noch Informationen und am Weg direkt sind viele grüne Tafeln im weißen Schnee sichtbar, worauf die verschiedenen Farne beschrieben sind. Es gibt hier sehr viele verschiedene und das wird im Frühjahr und Sommer sicherlich sehr interessant sein.
Am Fuße des Loreleifelsen steht eine Bank samt Tisch und lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Erst denken wir, dass der Weg hier zu Ende ist, jedoch entdecken wir im Schnee Stiegen und den Steig hinauf auf den Felsen. Wir schauen uns die Lage mal vorsichtig an und entschließen uns dann den Weg vorsichtig zu gehen. Wir haben auch Glück, das es nicht eisig ist und es im Schnee gut zu gehen ist. Oben angekommen genießen wir den Blick auf die darunter fließende Thaya und überlegen, warum der Felsen diesen Namen bekommen hat. Vielleicht gibt es ja eine Sage oder Geschichte dazu?
Wir gehen dann den Steig wieder langsam zurück zum Auto und weiter geht's zum Mittagessen, bevor wir unseren Termin wahrnehmen.
Dieser Termin ist für mich eine Möglichkeit im Frühjahr oder im Sommer etwas Neues zu tun, was mir große Freude bereiten würde und mein Herzerl jetzt schon vor Begeisterung hüpfen lässt. Ich hoffe, dass es sich für mich zum Positiven entscheidet.
Der Farnlehrpfad zum Loreleifelsen und ist auch als Rundweg mit ca. 5 km zu gehen. Die Gegend ist sicherlich schön zum Wandern, auch über die Grenze nach Tschechien gibt es Möglichkeit Wanderungen auszudehnen. Der Thayatal-Radweg führt ebenso durch diese schöne Landschaft.
Wenn sich mein "Traum" erfüllt, werde ich dieses mir noch unbekannte Waldviertel näher entdecken.
Am Heimweg nach Wien haben wir noch in Tulln angehalten, sind an der Donau gewesen und haben die schönen Skulpturen bewundert. Enten und Schwäne zogen ruhig ihre Bahnen und eine große Ruhe war mit dem Blick aufs Wasser spürbar.
Ein schöner, aber auch anstrengender Tag (mehr als 4 Stunden Autofahrt , teilweise im Nebel) gehen ruhig zu Ende. Was bleibt sind Erinnerungen an Herzensbegegnungen, schöne Wanderaugenblicke und eine schöne gemeinsame Zeit mit meiner Freundin.
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