Pfarren
Allerheiligen heuer ohne gemeinschaftliche Friedhofs-Feiern

Die Österreichische Bischofskonferenz ruft die Pfarrgemeinden auf, auf gemeinschaftliche Friedhofsfeiern zu verzichten. Trotz der Maßnahmen lädt Salzburgs Erzbischof Franz Lackner alle Gläubigen ein, an Allerheiligen und Allerseelen das Grab seiner Lieben zu besuchen, den Verstorbenen zu gedenken und für sie zu beten.
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  • Die Österreichische Bischofskonferenz ruft die Pfarrgemeinden auf, auf gemeinschaftliche Friedhofsfeiern zu verzichten. Trotz der Maßnahmen lädt Salzburgs Erzbischof Franz Lackner alle Gläubigen ein, an Allerheiligen und Allerseelen das Grab seiner Lieben zu besuchen, den Verstorbenen zu gedenken und für sie zu beten.
  • Foto: Peter J. Wieland
  • hochgeladen von Johanna Grießer

Die Erzdiözese Salzburg reagiert auf die steigenden Corona-Zahlen: Zu Allerheiligen gibt es keine gemeinsamen Friedhofsfeiern.

PINZGAU. Die Gräber zu besuchen, der Verstorbenen zu gedenken und für sie zu beten gehört für viele zu Allerheiligen und Allerseelen. Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen soll es heuer aber keine gemeinsamen Friedhofsfeiern geben – das hat die Österreichische Bischofskonferenz am Donnerstag festgelegt.

"Bitte beten wir für die Verstorbenen und besuchen wir ihre Gräber, aber diesmal nicht im Rahmen gemeinsamer Feiern oder größerer Familienzusammenkünfte."
– Erzbischof Franz Lackner

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der der Bischofskonferenz vorsteht, betont: "Für uns als Christinnen und Christen ist das gemeinsame Gebet für die Toten, denen wir vieles verdanken, überaus wichtig. Wir bedauern sehr, dass sich die Situation in den vergangenen Wochen derart zugespitzt hat und wir nun hinsichtlich der gemeinsamen Friedhofsfeiern Regelungen treffen müssen."


Mittersill: Keine offizielle Feier

Auch in Mittersill kommt man dem Aufruf der Österreichischen Bischofskonferenz nach und verzichtet auf eine gemeinschaftliche Feier. "Am Vormittag ist der Gottesdienst, doch eine offizielle Feier am Grab wird es heuer nicht geben", informiert Pfarrer Adalbert Dlugopolsky. An Allerseelen bleibe der Ablauf eigentlich gleich, da an diesem Tag weit weniger los sei. Die Gräber werden an beiden Tagen gesegnet.

"Natürlich darf man trotzdem jederzeit zum Gebet auf den Friedhof und zum Grab gehen."
– Pfarrer Adalbert Dlugopolsky

Weihwasser-Fläschchen und Gebet

Wer möchte, kann die Gräber seiner Liebsten zusätzlich auch selbst segnen. "Dafür werden in allen Kirchen Weihwasserfläschchen inklusive einem Gebet angeboten", erklärt Dlugopolsky. "Die Leute können dann damit zum Grab gehen, es mit Weihwasser besprengen und für die Verstorbenen beten", so der Pfarrer.

"Wer möchte, dass ein Pfarrer oder Diakon mitgeht, kann das – sofern zeitlich möglich – natürlich mit uns vereinbaren. Ansonsten kann jeder jederzeit kommen. Die gemeinschaftliche Feier am Friedhof musste nur deshalb abgesagt werden, weil dann alle gleichzeitig gekommen wären." Wer lieber zuhause bleibt, kann "natürlich auch daheim für die Verstorbenen beten", betont der Pfarrer.

Auch heuer werden zur Einstimmung auf die Feiertage Allerheiligen und Allerseelen einige Pfarrkirchen – etwa in Mittersill und Saalfelden – im Schein vieler Kerzen erstrahlen.
  • Auch heuer werden zur Einstimmung auf die Feiertage Allerheiligen und Allerseelen einige Pfarrkirchen – etwa in Mittersill und Saalfelden – im Schein vieler Kerzen erstrahlen.
  • Foto: Pfarre Saalfelden
  • hochgeladen von Johanna Grießer

Nacht der 1.000 Lichter

Zur Einstimmung auf die Feiertage Allerheiligen und Allerseelen werden auch heuer wieder einige Pfarrkirchen – wie etwa in Mittersill und in Saalfelden – im Schein vieler Kerzen erstrahlen.

"Diese Aktion wird von der Katholischen Jugend unterstützt und wird sehr gut angenommen", so Dlugopolsky. "Damit bemühen wir uns, einen Raum zu initiieren, wo Besucher innehalten können. Das ist wirklich sehr schön und stimmig."

Hinweis: Aufgrund der sich ständig verändernden Corona-Maßnahmen kann es sein, dass etwaige Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt abgesagt werden müssen. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich in Ihrer Pfarre.

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