Bergrettung Zell am See
Grand Hotel hilft den Helfern

Direktorin Bettina Mayerhofer und Direktionsassistentin Martina Marko bei der Scheckübergabe an Bergrettungs-Chef Rainer Straub.
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  • hochgeladen von Gudrun Dürnberger

Das Grand Hotel Zell am See übergab kürzlich einen Spendenscheck an die Zeller Bergrettung. Das Geld wird für ein eigenes Fahrzeug gebraucht. 

ZELL AM SEE. Silvester im Grand Hotel wird jedes Jahr groß gefeiert. Einer der vielen Höhepunkte des Abends ist stets die Tombola. Der Erlös daraus wurde bisher immer an internationale Hilfsorganisationen wie "Ärzte ohne Grenzen" gespendet.

Lokaler Verein

"Wir haben vor allem internationale Gäste, da war es naheliegend, Spendenempfänger zu wählen, die unseren Urlaubern bekannt sind", berichtete Direktorin Bettina Mayerhofer. "Dieses Jahr haben wir uns aber erstmals dafür ausgesprochen, einen lokalen Verein zu unterstützen, und uns für die Bergrettung Zell am See entschieden." Die Spende über 2000 Euro wurde nun an Obmann Rainer Straub übergeben. "Wir freuen uns sehr, diese Unterstützung können wir dringend brauchen", bedankte sich Straub überschwänglich.

Autokauf notwendig

"Wir müssen ja üblicherweise um Geld betteln, das ist wirklich wunderbar, dass das Grand Hotel uns den Tombolaerlös spendet", so Straub. "Die Bergrettung hat gerade ein neues Heim bekommen, das ist großartig. Aber wir sind die einzige Ortsstelle, die noch kein eigenes Auto hat, das ist jetzt die nächste wichtige Anschaffung." Die Retter sind derzeit mit ihren privaten PKW unterwegs. Manchmal fahren sie auch mit der Feuerwehr zu schwierigen Einsätzen, wie bei dem tragischen Flugzeugabsturz in Bruck, berichtete der engagierte Helfer.

Förderbeitrag zahlen

Er weist auch darauf hin, dass es immer wieder vorkommt, dass Betroffene nicht versichert sind und dann hohe Beträge für ihre Bergung zahlen müssen. Straub empfiehlt daher der Direktorin, die Gäste über einen Förderbeitrag der Bergrettung aufzuklären. "Durch den Förderbeitrag von 25 Euro jährlich übernimmt die Bergrettung im Notfall die anfallenden Such- und Bergungskosten, damit ist man abgesichert", rät Straub. Direktionsassistentin Martina Marko wird den Vorschlag gerne aufnehmen. "Das ist eine gute Idee, wir werden das unseren Gästen ans Herz legen. Wir haben auch viele sportliche Mitarbeiter, die wir darauf aufmerksam machen werden", so Marko.

Mit GPS unterwegs

Damit im Notfall die Suche erleichtert werden kann, schlägt Straub zudem vor, den Gästen auch GPS-Geräte mitzugeben. Egal ob sie mit dem Rad unterwegs sind oder zu Fuß in den Bergen wandern, können sie so besser geortet und schneller gefunden werden. Gerne bietet er auch an, als Dankeschön für die nette Spende zu Vorträgen ins Hotel zu kommen.
Die Experten der Bergrettung könnten zum Beispiel über das richtige Verhalten und die passende Ausrüstung in den Bergen informieren.

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Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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